18.01.2010 | permalink

Gentechnik-Mais MON 810 trotz Verbot in Sachsen und Bayern angemeldet

Maisfeld Galizien Seit April 2009 ist der Anbau des MON 810 in Deutschland verboten. (Photo:Simone Knorr)

Trotz des Anbau-Verbots des MON 810 wurde der Gentechnik-Mais in Sachsen und Bayern vorsorglich zum Anbau angemeldet. Für Sachsen sind sechs Standorte in der Gemeinde Dreiheide gemeldet. Insgesamt sollen dort 135 Hektar wachsen, wenn der Anbau bis zur Aussaat im April oder Mai wieder zugelassen wird. In Bayern sind sieben Standorte vorsorglich angemeldet. Wenn es nach den anmeldenden Landwirten geht, soll in den bayerischen Gemeinden Prichsenstadt und Biebelried auf insgesamt knapp 21 Hektar Gentechnik-Mais wachsen. Zwar hat der Hersteller Monsanto versucht, das Anbau-Verbot rechtlich zu kippen, letztes Jahr wurden jedoch schon zwei Anträge, zuletzt vom niedersächsischen Oberverwaltungsgericht, abgelehnt. Das Urteil im Hauptsacheverfahren steht noch aus. Das Bundesamt für Verbrauchschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), bei dem der Anbau angemeldet wird, hat die Meldungen daher mit einem Hinweis im Standortregister versehen: "Bemerkung: Der Eintrag in das Standortregister erfolgt unter Vorbehalt aufgrund der Ruhensanordung der Anbaugenehmigung von MON810 nach §20 Abs. 2 GenTG."

Newsletter bestellen

Flyer - Gute Gründe gegen Gentechnik

Unsere Flyer zeigt Ihnen die wichtigsten Gründe gegen Gentechnik auf einen Blick: Ideal, um ihn im Bekanntenkreis, in Schulen o.ä. zu verteilen. 

 Spenden Sie hier!
 Bestellen Sie den Flyer hier
 Das PDF bekommen Sie hier
 Die Guten Gründe online

+ + Spenden für den Infodienst + +

Alle Informationen auf dieser Seite sind kostenlos. Das heißt aber nicht, dass unsere Arbeit nichts kostet. Unterstützen Sie den Infodienst - damit es auch weiterhin kritische Informationen zum Thema Gentechnik für alle gibt!
 Online-Spende hier!

Wussten Sie schon ...?


.. dass ein mittelständisches deutsches Unternehmen bis zu mehrere hunderttausend Euro im Jahr einplanen muss, um Gentechnik-Rohstoffe zu vermeiden?

 Wirtschaft und Gentechnik

Der deutsche Gentech-Filz

Eine Studie zeigt, an zentralen Stellen in den Gentech-Genehmigungsbehörden sitzen Wissenschaftler, die in Lobbyvereinen eng mit Industrievertretern zusammenarbeiten. Anstatt die Industrie zu kontrollieren, setzen sie sich für ihre Interessen ein.
 Then, Lorch (April 2008): Kontrolle oder Kollaboration?

Hunger und Gentechnik

(c)

Die Experten sind sich einig. Gegen den Hunger in der Welt hilft keine Gentechnik! Lesen Sie hier, was es mit der Nahrungsmittelknappheit tatsächlich auf sich hat.  Dossier Infodienst

Nachrichten
Gerd das Gen auf facebook Infodienst Gentechnik auf twitter