02.10.2009 | permalink
Amflora ist eine gentechnisch veränderte Kartoffel mit Antibiotikaresistenz-Markergen. Es gibt gentechnikfreie Alternativen.
In der zweiten Oktober-Woche soll erstmals die Verarbeitung einer klassisch gezüchteten Kartoffel mit hohem Amylopektin-Gehalt in größerem Umfang stattfinden. Die neue Kartoffel ist ein gemeinsames Projekt der Emsland Group, dem deutschen Kartoffelstärkeproduzent und EUROPLANT, einem Kartoffelzuchtunternehmen. Die neue Amylopektin-Kartoffel zielt bei ihrer Stärkezusammensetzung auf einen vergleichbaren Einsatz bei der Stärkeproduktion wie Amflora, allerdings ohne Einsatz von Gentechnik. Das Hauptproblem der gentechnisch veränderten Kartoffel Amflora liegt im eingesetzten Antibiotikaresistenz-Markergen, welches in der Human-Medizin verwendet wird. Eine Resistenzbildung gegenüber dem Antibiotikum beim Menschen ist zu befürchten. So konnte die BASF bis heute trotz mehrerer Anläufe keine Zulassung der Amflora bei der EU-Kommission erwirken.
● Zahlen und Statistiken:
Was wächst wo?
● Amflora:
Zugelassen aber nicht gefragt

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.. dass ein mittelständisches deutsches Unternehmen bis zu mehrere hunderttausend Euro im Jahr einplanen muss, um Gentechnik-Rohstoffe zu vermeiden?

Eine Studie zeigt, an zentralen Stellen in den Gentech-Genehmigungsbehörden sitzen Wissenschaftler, die in Lobbyvereinen eng mit Industrievertretern zusammenarbeiten. Anstatt die Industrie zu kontrollieren, setzen sie sich für ihre Interessen ein.
Bayerisches Fernsehen: Genehmigungsfilz
Then, Lorch (April 2008): Kontrolle oder Kollaboration?
Bundestag.de: Interview mit Ulrike Höfken (26.05.08)
Die Experten sind sich einig. Gegen den Hunger in der Welt hilft keine Gentechnik! Lesen Sie hier, was es mit der Nahrungsmittelknappheit tatsächlich auf sich hat.
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