22.05.2009 | permalink
Ergebnissen von Impetus zufolge sind etwa 30 Prozent der Biobaumwollproben gentechnisch verändert. Foto: wrw/pixelio.de
Burkina Faso steigt im großen Stil in den Anbau von Gentech-Baumwolle ein. Auf mehr als 100.000 Hektar sollen die gentechnisch veränderten Saaten des US-Konzerns Monsanto ausgebracht werden, sagte Georges Yaméogo vom staatlichen burkinischen Baumwoll-Produzenten Sofitex. Burkina Faso ist einer der größten Baumwoll-Produzenten in Afrika. Nach Südafrika ist es das zweite Land auf dem Kontinent, das mit dem Anbau von Gentech-Baumwolle beginnt. Die Befürworter erhoffen sich einen geringeren Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, höhere Erträge und mehr Geld für die bettelarmen Bauern. Tatsächlich zeigt das Beispiel Indien, dass die Gentech-Baumwolle die Probleme der Bauern nicht löst, sondern im Gegenteil neue Abhängigkeiten schafft und den Menschen und der Umwelt schadet. Chancen für die Bauern bietet dagegen fair gehandelte Bio-Baumwolle.
Lesen Sie in unserem Baumwolldossier mehr über die Auswirkungen der Gentechnik-Baumwolle sowie über Ihre Chancen, Gentechnik beim Klamottenkauf zu vermeiden.
Infodienst: Hintergrund Gentechnik-Baumwolle
taz.de: Agrarpolitik in Burkina Faso: Afrikas giftgrüne Revolution
Transfair.org: Bio-Baumwolle - eine Chance für Frauen aus Burkina Faso
STERN.DE: Burkina-Faso: Ein Rettungsboot aus Bio-Baumwolle
Thüringer Allgemeine: Burkina Faso will in großem Stil Gen-Baumwolle anbauenNewsletter bestellen
● Gentech-Kartoffel:
BASF zieht sich zurück
● Bt-Mais und Bienen:
EuGH-Urteil: Großer Erfolg für Imker-Bündnis
● Patente:
Tomaten-Patent in höchster Instanz

Unsere Flyer zeigt Ihnen die wichtigsten Gründe gegen Gentechnik auf einen Blick: Ideal, um ihn im Bekanntenkreis, in Schulen o.ä. zu verteilen.
Spenden Sie hier!
Bestellen Sie den Flyer hier
Das PDF bekommen Sie hier
Die Guten Gründe online
Alle Informationen auf dieser Seite sind kostenlos. Das heißt aber nicht, dass unsere Arbeit nichts kostet. Unterstützen Sie den Infodienst - damit es auch weiterhin kritische Informationen zum Thema Gentechnik für alle gibt!
Online-Spende hier!
.. dass ein mittelständisches deutsches Unternehmen bis zu mehrere hunderttausend Euro im Jahr einplanen muss, um Gentechnik-Rohstoffe zu vermeiden?

Eine Studie zeigt, an zentralen Stellen in den Gentech-Genehmigungsbehörden sitzen Wissenschaftler, die in Lobbyvereinen eng mit Industrievertretern zusammenarbeiten. Anstatt die Industrie zu kontrollieren, setzen sie sich für ihre Interessen ein.
Then, Lorch (April 2008): Kontrolle oder Kollaboration?
Die Experten sind sich einig. Gegen den Hunger in der Welt hilft keine Gentechnik! Lesen Sie hier, was es mit der Nahrungsmittelknappheit tatsächlich auf sich hat.
Dossier Infodienst