05.05.2009 | permalink
Kartoffelacker
Unter großem Medieninteresse sind heute im Müritzkreis die ersten Genkartoffeln der Sorte Amflora gepflanzt worden. Gentechnikgegner brachten am Montag zehn Kilogramm Bioknollen der Sorte Linda auf das Versuchsfeld des Chemiekonzerns BASF in der Gemeinde Bütow aus, wie Teilnehmer berichteten. Die Aktion solle es erschweren, das Experiment mit der gentechnisch veränderten Pflanze auszuwerten. Bis zum Wochenende sollen insgesamt 20 Hektar Ackerfläche mit der Gentechnik-Kartoffel bepflanzt werden, die dafür noch umzäunt werden muss. Der Anbau wurde von Mitarbeitern des Landesamtes für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Rostock kontrolliert. Nach Angaben des Landwirtes Karl-Heinrich Niehoff sollte die Pflanzkartoffel Amflora ursprünglich auf 150 Hektar ausgebracht werden. Der Auftraggeber, der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF, hatte die Versuchsfläche jedoch verkleinert. Der Anbau der Kartoffelsorte war erst vor wenigen Tagen von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) genehmigt worden.
● Zahlen und Statistiken:
Was wächst wo?
● Amflora:
Zugelassen aber nicht gefragt

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.. dass ein mittelständisches deutsches Unternehmen bis zu mehrere hunderttausend Euro im Jahr einplanen muss, um Gentechnik-Rohstoffe zu vermeiden?

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Bayerisches Fernsehen: Genehmigungsfilz
Then, Lorch (April 2008): Kontrolle oder Kollaboration?
Bundestag.de: Interview mit Ulrike Höfken (26.05.08)
Die Experten sind sich einig. Gegen den Hunger in der Welt hilft keine Gentechnik! Lesen Sie hier, was es mit der Nahrungsmittelknappheit tatsächlich auf sich hat.
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