17.04.2009 | permalink

Gentechnik gegen Hungerproblem? Deutsche lassen sich nichts vormachen

Brot nah Gentechnik löst nicht das Hungerproblem.

Zu gern machen Gentechnik-Konzerne wilde Versprechen, wie ihre neuen Pflanzen die Probleme der wachsenden Weltbevölkerung lösen könnten. Mit dürre- oder krankheitsresistenten Pflanzen ließe sich das Problem der Nahrungsmittelknappheit schon lösen. Dass genug Lebensmittel längst vorhanden sind, es jedoch eher ein Verteilungsproblem gibt, wird dabei gern ignoriert. Die Firmen forschen lieber munter weiter und erhoffen sich durch Millioneninvestionen Milliardengewinne durch ihre Gentechnik-Pflanzen. Die großen Versprechen werden dabei kaum eingehalten, das zeigte unlängst eine Studie vom BUND. Denn die Wunder-Pflanzen werden, wenn überhaupt, nicht in absehbarer Zeit zur Marktreife kommen.
Die Mehrheit der deutsche BundesbürgerInnen lassen sich von den Versprechen denn auch wenig beeindrucken. Das zeigt eine neue Studie der GfK Marktforschung im Auftrag der Apotheken Rundschau. Demnach sind 65,5% der BundesbürgerInnen nicht der Meinung, dass der Einsatz von Gentechnik für das Überleben der ständig wachsenden Menschheit unbedingt nötig sei. Fast ebenso viele (64,7%) lehnen die Züchtung gentechnisch veränderter Pflanzen zur Lebensmittelherstellung ab.

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.. dass ein mittelständisches deutsches Unternehmen bis zu mehrere hunderttausend Euro im Jahr einplanen muss, um Gentechnik-Rohstoffe zu vermeiden?

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Der deutsche Gentech-Filz

Eine Studie zeigt, an zentralen Stellen in den Gentech-Genehmigungsbehörden sitzen Wissenschaftler, die in Lobbyvereinen eng mit Industrievertretern zusammenarbeiten. Anstatt die Industrie zu kontrollieren, setzen sie sich für ihre Interessen ein.
 Then, Lorch (April 2008): Kontrolle oder Kollaboration?

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(c)

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