09.03.2009 | permalink
Die Gentech-Industrie verspricht sich viel von gentechnisch verändertem Reis. Foto: Christian Seidel/pixelio.de
60 000 Hektar Reis-Anbaufläche retten! Eine Milliarde Euro Einkommen sichern! Tausende Menschen vor Hunger bewahren! Solche Aussichten klingen während der Weltwirtschaftskrise besonders verlockend. Meist werden sie von der Gentechnik-Industrie in die Welt gesetzt, die damit Werbung für Ihre Produkte machen will. Deren Produkte lassen jedoch seit Jahrzehnten auf sich warten. Diesmal kommen die guten Nachrichten von den Philippinen, einem der ärmsten Länder Asiens. Das dort ansässige Internationale Reisforschungsinstitut, kurz IRRI, züchtet Reis, der gegen Krankheiten, Trockenheit und Überschwemmungen resistent ist. Der erste Anti-Stress-Reis ist bereits fertig: eine überflutungsresistente Sorte. Die Tests in den jeweiligen Ländern sind weitgehend abgeschlossen, und der Reis soll in den kommenden Wochen bereits an Bauern verteilt werden.
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.. dass ein mittelständisches deutsches Unternehmen bis zu mehrere hunderttausend Euro im Jahr einplanen muss, um Gentechnik-Rohstoffe zu vermeiden?

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Then, Lorch (April 2008): Kontrolle oder Kollaboration?
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