07.01.2009 | permalink

Forschung über Bienensterben: Imker monieren Einfluss der Wirtschaft

Biene auf blauer Blume Umweltschutz ist eines von 12 Bereichen das in der Zentralen Kommission für biologische Sicherheit besetzt sein muss. Foto: honighaeuschen.de

Die Imker werfen den Wissenschaftlern vor, bei den Untersuchungen über das Bienensterben den Einfluss industrieller und gentechnischer Landwirtschaft nicht zu berücksichtigen. Forschung benötige Geld, und dieses Geld werde "gerade im Bereich der Agroindustrie ausnahmslos von Firmen wie Bayer, BASF, Syngenta etc. zur Verfügung gestellt", so der Präsident des deutschen Imkerbundes, Peter Maske, an Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner. Dies habe etwa dazu geführt, dass im Bienenmonitoring, in dem Imker und Bienenforschungsinstitute seit fünf Jahren gemeinsam versuchen, dem vermehrten Bienensterben auf die Spur zu kommen, vor allem Bienenkrankheiten wie die Varroa-Milbe untersucht worden seien. Der Frage, welche Rolle Pflanzenschutzmittel oder gentechnisch veränderte Pflanzen spielten, seien die Wissenschaftler hingegen nicht nachgegangen.

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