Risiken

Risiken der Agro-Gentechnik

Risiken für Menschen und Tiere?

Fütterungsstudien der Industrie sind oft zu kurz, um Gesundheitsgefahren auszuschließen (Foto: Mycroyance / flickr, Lizenz: creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0)

Zu den Gesundheitsauswirkungen eines längerfristigen Verzehrs von Gentechnik-Pflanzen gibt es fast keine unabhängigen Untersuchungen. Allerdings gibt es Hinweise auf Risiken. mehr...

Wer prüft Gentechnik-Risiken?

In der EU ist die Lebensmittelbehörde EFSA zuständig für die Bewertung von Gentechnik-Risiken. Ihre Arbeit wird immer wieder als zu industrie-nah kritisiert. mehr...

Gift auf Gentechnik-Feldern

Der Großteil der gentechnisch veränderten Pflanzen, die heute angebaut werden, weist Eigenschaften auf, die etwas mit Gift zu tun haben: entweder sind die Pflanzen aufgrund eingebauter DNA "tolerant" (resistent, immun) gegen Unkrautvernichtungsmittel (Herbizide) - wodurch die Felder systematisch besprüht werden können. Oder sie sondern aufgrund eingebauter Bakterien-Gene eigene Insektengifte (Insektizide) ab. mehr...

Beispiel Argentinien

In Argentinien protestieren Mütter wie Sofia Gatica gegen den großflächigen Anbau von Gentechnik-Soja und den damit einhergehenden Glyphosat-Einsatz (Foto: Goldman Environmental Prize)

In Argentinien wird Gentechnik-Soja in großem Stil angebaut. Da die Pflanzen gegen Spritzmittel immun sind, wird systematisch gesprüht - mit gravierenden Folgen für Nachbarn. In einigen Dörfern treten verdächtig viele Krebsfälle und Missbildungen bei Babys auf. Engagierte Mütter wehren sich gegen die Agrar-Industrie.  mehr auf www.schule-und-gentechnik.de

Oberflächliche Risikobewertung

Wasserfloh durch Gentech-Soja geschädigt? (Foto: Oregon State University, Lizenz: creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)

Das europäische Wissenschaftsnetzwerk ENSSER kritisiert die Risikobewertung bei Gentechnik und Pestiziden als oberflächlich. Norwegische Forscher stellten bei Wasserflöhen, die mit herbizidresistenten Sojabohnen gefüttert wurden, verminderte Fruchtbarkeit fest. mehr...

Kritik aus Frankreich

Foto: SLU Madrid Campus / flickr (creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/)

Die französische Lebensmittelbehörde ANSES sprach sich 2014 gegen die Genehmigung von vier gentechnisch veränderten Soja- und Rapspflanzen von Pioneer, Monsanto, Dow und Bayer aus. Begründung: bei der Analyse der Pflanzen seien gängige Standards nicht eingehalten worden, Fütterungsstudien mit Ratten seien nicht aussagekräftig gewesen oder gar nicht erst vorgelegt worden. mehr bei inf'OGM (französisch)

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