Pflanzen & Tiere

Gentechnisch veränderte Pflanzen und Tiere

Die Agro-Gentechnik ("Grüne Gentechnik") passt Pflanzen und Tiere an die Bedingungen der industriellen Landwirtschaft an. Hier einige Beispiele und Informationen zu Verbreitung und Risiken:

Foto: ©BLE, Bonn/Thomas Stephan

Gentechnik-Soja

Soja landet vor allem im Futtertrog von Viehställen. Der Großteil ist gentechnisch verändert. mehr...

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Gentechnik-Mais

MON810 (Monsanto)

Der Gentechnik-Mais MON810 darf in Deutschland derzeit nicht angebaut werden. Ausschlaggebend für die Entscheidung waren neue Studien, die ein Risiko für nützliche Insekten wie Bienen und Marienkäfer feststellten. Monsanto konnte sich bisher gerichtlich nicht gegen das Verbot durchsetzen. In Spanien und Portugal wächst er aber. mehr...

Mais 1507 (Dupont-Pioneer)

Dieser Mais sondert ebenfalls ein Insektengift ab. Lange hing er in der Zulassungs-Warteschleife. Im Sommer 2015 könnte der Mais jedoch eine Anbaugenehmigung für die EU erhalten. mehr...

Mais NK603 (Monsanto)

Ist resistent gegen das Spritzmittel Glyphosat ("Roundup"). Darf in der EU nicht angebaut, aber als Lebens- und Futtermittel eingeführt werden. mehr...

(Foto: pixabay, CC0)

Gentechnik-Baumwolle

Ca. 70% der weltweit angebauten konventionellen Baumwolle ist gentechnisch verändert. Die Probleme der Bauern werden dadurch nicht gelöst. mehr...

Gentechnik-Kartoffel "Amflora" (Foto: BASFPlantScience, Auspflanzung_Schweden_1, bit.ly/1tbBXkM, creativecommons.org/licenses/by/2.0/)

Gentechnik-Kartoffeln

Die BASF hat angekündigt, ihr Gentechnikgeschäft aus Deutschland abzuziehen. Die Zentrale der BASF Plant Science wird in die USA verlegt. Der Versuch, Gentech-Kartoffeln (z.B. "Amflora") in Europa zu vermarkten, ist vorerst gescheitert. mehr...

(Foto: paule92, wheat / Weizen, bit.ly/1tbVb9Z, creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/)

Gentechnik-Weizen

Weizen ist ein für die menschliche Nahrung äußerst wichtiges Getreide. Bislang dürfen gentechnisch veränderte Sorten nicht angebaut werden. Es gibt aber Freilandversuche - und mit Gentechnik verunreinigte Felder. mehr...

(c) oekolandbau.de/Thomas Stephan
(Foto: take the flour back)

Gentechnisch veränderte Tiere

Gentech-Tiere werden von ihren Erschaffern als Wunderwaffen gegen Hunger und Krankheiten angepriesen. In Wirklichkeit sind die Folgen für unsere Gesundheit und die Umwelt jedoch völlig unklar - ganz zu schweigen vom Leid der betroffenen Tiere mehr...

Gift auf Gentechnik-Feldern

Der Großteil der gentechnisch veränderten Pflanzen, die heute angebaut werden, weist Eigenschaften auf, die etwas mit Gift zu tun haben: entweder sind die Pflanzen aufgrund eingebauter DNA "tolerant" (resistent, immun) gegen Unkrautvernichtungsmittel (Herbizide) - wodurch die Felder systematisch besprüht werden können. Oder sie sondern aufgrund eingebauter Bakterien-Gene eigene Insektengifte (Insektizide) ab. mehr...

(Foto: Informationsdienst Gentechnik)

Saatgut

Am Anfang der landwirtschaftlichen Produktion steht das Saatgut. Gentechnisch verändertes (patentiertes) und Hochleistungs-Industriesaatgut verdrängen die Vielfalt alter Pflanzenvarianten. mehr...

(Foto: Tim Abbott, Poplars, bit.ly/1X6iL40, creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/)

Gentechnik-Bäume

Gentechnisch veränderte Bäume sollen mehr Holz abwerfen oder sich besser für die Papierproduktion eignen. Vielerorts wurden transgene Forst- und Obstbäume schon im Freiland getestet  mehr...

Gentechnik-Statistiken

Wie viele Gentechnik-Pflanzen wachsen eigentlich wo in der Welt? Und wie sieht das Verhältnis zum konventionellen Anbau aus? mehr...

Gentechnik-Risikobewertung

In der EU ist die Lebensmittelbehörde EFSA zuständig für die Bewertung von Gentechnik-Risiken. Ihre Arbeit wird immer wieder als zu industrie-nah kritisiert. Unternehmensunabhängige Sicherheitsforschung gibt es kaum. Doch die EFSA-Bewertung ist die Grundlage dafür, ob eine gentechnisch veränderte Pflanze zugelassen wird. mehr...


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