05.07.2010 | permalink

Staatsanwalt zweifelt Vorzüge von Monsantos Sojabohnen an

Monsanto Adbust Ca. 90 Prozent der gentechnisch veränderten Pflanzen stammen von Monsanto.

Das weltweit größte Saatgutunternehmen Monsanto könnte wegen falscher Versprechungen Ärger bekommen. In der Kritik steht Monsantos gentechnisch veränderte Soja „Roundup Ready 2“, die seit 2009 ausgesät wird. Diese soll laut Aussagen Monsantos 7% bis 11% mehr Ertrag bringen als ihre Vorgänger-Pflanze, die sinkende Erträge erzielte und bei Unkräutern Resistenzen hervorrief. Der Generalstaatsanwalt Darrel McGraw bezweifelt jedoch die Vorteile der neuen Pflanze. Unabhängige Studien hätten gezeigt, dass die Versprechungen in der vergangenen Anbauperiode nicht erfüllt wurden. Demnach müssen Landwirte höhere Preise für das Saatgut zahlen, die Erträge in West Virginia sind in den letzten zwei Jahren jedoch konstant geblieben. Monsanto würde mit den falschen Werbeaussagen gegen das Verbraucherschutzgesetz verstoßen. Das Unternehmen hat nun die Möglichkeit, sich in Gesprächen mit Staatsbeamten zu verteidigen, bevor der Staatsanwalt das Verfahren einleitet. 90% der in den USA angebauten Soja-Pflanzen sind gentechnisch verändert. Roundup Ready-Soja wurde gentechnisch so verändert, dass die Landwirte Unkrautvernichtungsmittel auf das Feld sprühen können, ohne dass die Soja-Pflanze darunter leidet.

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