21.06.2010 | permalink
Maissaatgut Photo:SaveOurSeeds
Die Bundesländer haben sich im Saatgutskandal auf ein einheitliches Vorgehen geeinigt: Die von den Verunreinigungen betroffenen Flächen sollen umgebrochen werden. Von dem Maissaatgut-Skandal waren mehrere Bundesländer betroffen, die zunächst alle unterschiedlich reagierten. Das niedersächsische Landwirtschaftsministerium hatte es versäumt, das mit Gentechnik verunreinigte Saatgut rechtzeitig zurückzurufen. Zwar wurde der Fall schon im März bekannt, jedoch nicht weiter verfolgt. Das Saatgut wanderte daher in verschiedende Bundesländer und wurde letztendlich ausgesät. Nun soll der Umbruch bundesweit einheitlich und möglichst schnell noch vor der Blüte erfolgen. Die Landwirte können sich so rechtzeitig für eine alternative Aussaat entscheiden.
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