19.04.2010 | permalink
Die Gentech-Industrie verspricht sich viel von gentechnisch verändertem Reis. Foto: Christian Seidel/pixelio.de
Die Firma Bayer ist erneut zu einer Strafzahlung verurteilt worden. Ein US-Gericht entschied, dass der Konzern 48 Millionen Dollar Schadenersatz u.a. an Landwirte zahlen muss, deren Produkte mit gentechnisch verändertem Reis der Firma verunreinigt wurden. Dies ist bereits das vierte Urteil, das gegen Bayer gefällt wurde. Zu der Verunreinigung kam es 2006, als Bayer Crop Science einen Versuchsanbau mit dem gentechnisch verändertem Reis LL 601 durchführte. Amerikanische Reis-Bauern blieben daraufhin auf ihrem Reis sitzen, weil der Reis nicht als Lebensmittel zugelassen war und Europa und Japan Einfuhrsperren verhängten.
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