03.11.2009 | permalink

Gentechnik-Kürbis häufiger von bakteriellen Krankheiten befallen

Kürbisse Kürbisse in Deutschland sind noch gentechnikfrei.

Forscher der Penn State University (USA) haben herausgefunden, dass gentechnisch veränderter Kürbis anfälliger gegenüber bakteriellen Krankheiten ist. Die untersuchten Kürbis-Pflanzen wurden resistent gegen häufig auftauchende Viruserkrankungen gemacht, die vielen Landwirten Sorgen bereiten. Die gentechnisch veränderten und dadurch nicht vom Virus befallenen Kürbisse sind offensichtlich auch attraktiver für den Kürbiskäfer. War der Befall vor der Viruserkrankung bei herkömmlichen und gentechnisch veränderten Kürbissen gleich, suchte der Käfer später jedoch den nicht viruserkrankten Gentechnik-Kürbis auf. Durch den Blattfraß überträgt der Kürbis-Käfer wiederum die bakterielle Welk-Krankheit. Gentechnik-Kürbisse waren dadurch viel häufiger von bakteriellen Infektion betroffen als herkömmliche Kürbisse. "Während die Gentechnik für den Fall der Viruserkrankung eine Lösung geboten hat, gab es unbeabsichtigte Folgen in Bezug auf die Anfälligkeit gegenüber anderen Krankheiten", kommentiert einer der Autoren der Studie, Matthew J. Ferrari, die Ergebnisse.

Newsletter bestellen

Flyer - Gute Gründe gegen Gentechnik

Unsere Flyer zeigt Ihnen die wichtigsten Gründe gegen Gentechnik auf einen Blick: Ideal, um ihn im Bekanntenkreis, in Schulen o.ä. zu verteilen. 

 Spenden Sie hier!
 Bestellen Sie den Flyer hier
 Das PDF bekommen Sie hier
 Die Guten Gründe online

+ + Spenden für den Infodienst + +

Alle Informationen auf dieser Seite sind kostenlos. Das heißt aber nicht, dass unsere Arbeit nichts kostet. Unterstützen Sie den Infodienst - damit es auch weiterhin kritische Informationen zum Thema Gentechnik für alle gibt!
 Online-Spende hier!

Wussten Sie schon ...?


.. dass ein mittelständisches deutsches Unternehmen bis zu mehrere hunderttausend Euro im Jahr einplanen muss, um Gentechnik-Rohstoffe zu vermeiden?

 Wirtschaft und Gentechnik

Der deutsche Gentech-Filz

Eine Studie zeigt, an zentralen Stellen in den Gentech-Genehmigungsbehörden sitzen Wissenschaftler, die in Lobbyvereinen eng mit Industrievertretern zusammenarbeiten. Anstatt die Industrie zu kontrollieren, setzen sie sich für ihre Interessen ein.
 Then, Lorch (April 2008): Kontrolle oder Kollaboration?

Hunger und Gentechnik

(c)

Die Experten sind sich einig. Gegen den Hunger in der Welt hilft keine Gentechnik! Lesen Sie hier, was es mit der Nahrungsmittelknappheit tatsächlich auf sich hat.  Dossier Infodienst

Nachrichten
Gerd das Gen auf facebook Infodienst Gentechnik auf twitter