Lüneburger Heide: "Viele Bauern sind gegen Gentechnik"

29.06.2004

Zwei Dinge verbanden die Besucher des Bauckhofes am Sonntag in Amelinghausen: Die Ablehnung von Gentechnik in der Landwirtschaft und die Hoffnung auf einen Nachmittag ohne Regenschauer. Ein Gast, Staatssekretär Matthias Berninger aus Berlin, hakte direkt beim Thema des Tages ein: Gentechnik. "Sie hat den Nachteil, dass Bauern, die ohne sie arbeiten, bald keine Chance mehr haben werden. Wenn es da keine gesetzlichen Hürden gäbe, verbreitete sich die Gentechnik auf diese Weise schleichend durchs ganze Land."<a href= "http://www.landeszeitung.de/start.phtml?m=20&fdat=result&idx=266178&titel=Stadt+und+Landkreis">Niedersächsisches Tagesblatt</a>

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Hurra auf die dritte gentechnikfreie Anbauregion in Sachsen-Anhalt

29.06.2004

Bauern des Altmarkkreises Salzwedel sehen bei der Agro-Gentechnik viele Risiken, aber keinen Nutzen. Deswegen haben sie die dritte gentechnikfreie Anbauregion Sachsen-Anhalts ausgerufen. Weitere Zehn Landwirte verpflichteten sich, ein Jahr lang keine gentechnisch veränderten Pflanzen anzubauen, teilte der Bauernverband am Dienstag in Magdeburg mit. Das Memorandum umfasst auch Regelungen zum Saatgutkauf, zur Reinigung der Aussaat- und Erntetechnik und zum Transport.</p><p><a href= "http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1088169167328">Mitteldeutsche Zeitung: Dritte gentechnikfreie Region im Land ausgerufen</a></p><p><a href= "http://www.volksstimme.de/news/anhalt/kloetze/show_fullarticle.asp?">Magdeburger Volksstimme: Gentechnik ist wie der Teufel aus der Flasche</a>

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Frankfurt (Oder): Bauern wehren sich gegen den Anbau von Gen-Mais

28.06.2004

Dass auf vier märkischen Feldern Gen-Mais angebaut wird, sorgt bei vielen Bauern für Argwohn. Ein neues Bündnis will nun die Gentechnik aus Brandenburgs Landwirtschaft verbannen. "Gentechnikfreie Region Märkisch-Oderland" - das klingt nach Öko-Aktivismus. Und doch sind nur vier Biobauern unter den 30 Landwirten, die sich im Mai verpflichtet haben, auf ihren insgesamt 16000 Hektar bei Seelow keine gentechnisch veränderten Organismen anzupflanzen. "Wir haben Angst, dass wir durch den Anbau in Mitleidenschaft gezogen werden", sagt Nils Klopprogge. Die Risiken, die sich aus der Auskreuzung von manipulierten Pflanzen auf Nachbarfeldern ergeben könnten, seien noch überhaupt nicht abschätzbar.</p><p><a href= "www.keine-gentechnik.de/bibliothek/nachrichten/regional/040628_moz_gegen_gen_mais.pdf">Märkische Oderzeitung</a>

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Erfolg des Protests: Bayer gibt Genversuchsfeld in Brandenburg auf

28.06.2004

Seit 2002 betreibt der Bayer-Konzern ein Versuchsfeld mit genmanipulierten Kartoffeln in Lentzke, einem kleinen Dorf bei Neuruppin. Bereits vor Beginn der Aussaat protestierte das Barnimer Aktionsbündnis gegen die Freisetzung der Gen-Kartoffeln. Über 160 Einwendungen wurden gesammelt, doch das hatte keinen Einfluss auf das Genehmigungsverfahren. Für dieses Jahr waren nun mehrere Aktionen am Genversuchsfeld angekündigt die wohl zur Aufgabe des Feldes geführt haben, denn eigentlich waren die Versuche bis 2005 geplant und genehmigt.</p><p><a href="bibliothek/nachrichten/regional/040628_pe_barnimer_ende_gen_kartoffelfeld.pdf">Barnimer Aktionsbündnis gegen Gentechnik</a>

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Gentechnikvorsorgegesetz für Niederösterreich

28.06.2004

Experten arbeiten am Gentechnikvorsorgegesetz für Niederösterreich: Obwohl auf europäischer Ebene vor wenigen Wochen der Verkauf einer gentechnisch veränderten Maissorte zugelassen wurde, setzt Niederösterreich weiter auf einegentechnikfreie Zukunft. So ist in Niederösterreich der Anbau vongentechnisch verändertem Saatgut weiterhin verboten und dieAusarbeitung eines umfassenden Konzeptes für Niederösterreich läuftauf Hochtouren.</p><p><a href="http://www.politikportal.at/?goto=%2Fmeldung.php?schluessel=OTS_20040627_OTS0035">Politikportal.at</a>

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