Knapp die Hälfte der gentechnisch veränderten Pflanzen werden in den USA angebaut (45%). Die andere Hälfte verteilt sich überwiegend auf vier Länder: Brasilien 17%, Argentinien 16%, Kanada 6% und Indien 6%. Dort wachsen überwiegend Gentechnik-Mais, -Soja, -Baumwolle und -Raps. Die meisten Gentechnik-Pflanzen gehen ins Tierfutter, werden zu Agrarsprit gemacht oder zu Textilien verarbeitet (Baumwolle).
Auf kleinen Flächen werden in den USA und Kanada Gentechnik-Zuckerrüben, auf Hawaii (USA) Papaya angebaut.
In der Europäischen Union sind nur der Gentechnik-Mais
MON 810 und die Gentechnik-Kartoffel
Amflora zum Anbau zugelassen. Dennoch ist der Anbau des MON 810 in Frankreich, Polen, Ungarn, Griechenland, Österreich, Luxemburg und Deutschland verboten. In Spanien wuchsen 2010 innerhalb Europas am meisten MON 810-Pflanzen (76.500 Hektar, Quelle:
USDA). Der Anbau der Amflora hat 2011 nur in Deutschland und Schweden stattgefunden. In Deutschland auf 2 ha. Österreich hat den Anbau der Amflora verboten.
Weitere Infos zum Anbau von Gentechnik-Pflanzen gibt es hier:
Infodienst: Anbaustatistiken