14.12.2004 | permalink

Greenpeace verfolgt Weihenstephans Gen-Milch-Transporter

Gegen Gen-Milch der Staatlichen Molkerei Weihenstephan, die zum Milchkonzern Mueller gehoert, protestieren heute Greenpeace-Aktivisten. In acht Kleinwagen erwarten sie die Milch-Tankwagen und LKWs vor dem Freisinger Werksgelaende. Auf den Daechern der Autos sind Pfeile mit der Aufschrift 'Gen-Milch- Transporter' befestigt. Ein- und ausfahrende Molkereifahrzeuge werden von der Greenpeace-Flotte eskortiert und so als Transport von Gen- Milch kenntlich gemacht.
Pressemitteilung von Greenpeace
Greenpeace: Gen-Milch Transporte sichtaber gemacht

13.12.2004 | permalink

Das Gentechnik-Gesetz schreckt ab

Der Chemiker Lothar Willmitzer befürchtet, dass die Forschung verdorrt und die Industrie auswandert. Beim Experimentieren mit Gen-Planzen besteht selbst in Gewächshäusern die Gefahr, das Pollen in die Umwelt gelangen. Die möglichen Konsequenzen einer Auskreuzung zu tragen, hält der Direktor am Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie in Potsdam-Golm für zu risikoreich.
Tagesspiegel Online

13.12.2004 | permalink

Sachsen-Anhalt will Verfassungsklage gegen Gentechnikgesetz

Sachsen-Anhalt, das sich selbst als Vorreiter der Gentechnologie in Deutschland deklariert, plant eine Verfassungsklage gegen das Gentechnik-Gesetz. "Spätestens im Februar kommenden Jahres" soll es die Klage vor dem Verfassungsgericht in Karlsruhe geben, sagte Wirtschaftsminister Horst Rehberger (FDP). Mit welchen Begründungen sie vor das Verfassungsgericht ziehen wollen, lässt das Ministerium offen.
Volkstimme Nachrichten

10.12.2004 | permalink

Völkerrecht: Regelungen für den Umgang mit grüner Gentechnik sollen internationale Gremien erarbeiten

In der äußerst polarisierten Debatte um den Umgang mit grüner Gentechnik werden die Entwicklungsländer von der westlichen Welt kräftig unter Druck gesetzt. Welche Möglichkeiten den armen Ländern bleiben, diskutierten Wissenschaftler und Politiker jetzt auf einer Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung.
VDI Nachrichten
VDI Nachrichten: Wie ein einziger Konzern die Welt die regiert

09.12.2004 | permalink

Syngentas Gentech-Mais schädigt Schmetterlinge

Zwei Gentech-Maissorten töten nicht nur Schädlinge, sondern bedrohen auch Schmetterlinge. Dies bestätigen US-ForscherInnen in einer jüngst publizierten Studie. Eine Gentech-Sorte stammt vom Schweizer Agro-Multi Syngenta, die andere vom US-Konzern Monsanto. Sie könnten in der EU bereits nächstes Jahr angebaut resp. zugelassen werden.
Pressemitteilung von Greenpeace
Greenpeace Schweiz: Die Studie und Hintergrundinfos

08.12.2004 | permalink

China verordnet sich Giftkur

Schon im nächsten Jahr könnte die Regierung in Peking Gen-Reis auf breiter Basis einführen, um angeblich so die Ernährung des weiter wachsenden Milliardenvolks zu sichern. Was Befürworter und Behörden als Fortschritt preisen, sehen Gegner jedoch skeptisch: Denn dem Reis wurde ein Insektengift produzierendes Gen eingesetzt, dessen Folgewirkungen für Mensch und Umwelt nicht abzusehen seien. Sollte Peking grünes Licht geben, "könnte alles sehr schnell gehen", befürchet Sze Pang Cheung von der Umweltschutzorganisation Greenpeace in Peking.
N24: Gift in der Reisschale

08.12.2004 | permalink

Milchbaron als Umweltschützerschreck - Ermittlungen wegen Körperverletzung gegen Deutschlands bekanntesten Milchmann Müller

Müller-Milch-Chef Theo Müller gilt als pressescheu und launig, doch mit seinen Molkereien macht er Milliardenumsätze. Einst durch pfiffige Werbeslogans bekannt, machte er nun auf ganz andere Weise auf sich aufmerksam. Am Montag schaltete er sich persönlich und handgreiflich in eine Greenpeace-Demonstration vor der Firmenzentrale im schwäbischen Aretsried ein. Als Nikolause verkleidete Umweltschützer wollten Bio-Joghurt an die Mitarbeiter verschenken. Der bekannteste Milchmann der Nation attackierte nach dem derzeitigen Ermittlungsstand Pressefotografen so heftig, dass er jetzt ein Verfahren wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung am Hals hat.
Antenne Bayern: Milchbaron als Fotografenschreck

06.12.2004 | permalink

Zehn Jahre in EU: Österreich trotzt Gentech-Mais

Zehn Jahre ist Österreich mittlerweile Mitglied der Europäischen Union: Auch in der kommenden Anbausaison wird in Österreich kein gentechnisch verändertes Maissaatgut ausgebracht. Eine Übersicht zur Gesetzesentwicklung in Österreich im Spiel EU vs. Österreich vom Fernseh-Magazin "Science" des ORF.
Science.ORF: Weiter Importverbot in Österreich

06.12.2004 | permalink

Greenpeace: Knecht Ruprecht protestiert mit erhobener Rute gegen Gen-Milch

"Frohe Adventszeit ohne Gen-Milch" - unter diesem Motto sind am Montag Nikolaus und Knecht Ruprecht zu Besuch beim Milchkonzern Müller. Während des Schichtwechsels am Mittag verschenken als Nikolause verkleidete Greenpeace-Aktivisten Öko-Joghurts und Öko-Buttermilch an die Mitarbeiter. Die Milch für die Produkte stammt von Kühen, die kein genmanipuliertes Tierfutter bekommen haben. Knecht Ruprecht hingegen protestiert mit erhobener Rute gegen Gen-Milch von Müller.
Greenpeace: Zum Nikolaus: Öko-Joghurt für Müllermilch

06.12.2004 | permalink

Gentechnikgesetz schützt vor ungewollten Gen-Pollen

Siebzehn Sorten gentechnisch veränderter Mais dürfen seit September EU-weit angebaut und in den Handel gebracht werden, darunter auch Zuckermais. Der Essbare in Dosen. Regelungen zum Anbau gab es in Deutschland bisher nicht. Seit vergangenem Freitag änderte sich das. Ruhe kehrt mit dem verabschiedeten Gesetz vermutlich nicht ein. Klagen von Verbänden, denen die Schutzbestimmungen unter den benachbarten Bauern gegen den Strich gehen, von Bundesländern und ein Rechtsstreit mit der EU-Kommission scheinen ausgemacht.
Freitag: Das Haus Künast in Sektlaune

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.. dass ein mittelständisches deutsches Unternehmen bis zu mehrere hunderttausend Euro im Jahr einplanen muss, um Gentechnik-Rohstoffe zu vermeiden?

 Wirtschaft und Gentechnik

Der deutsche Gentech-Filz

Eine Studie zeigt, an zentralen Stellen in den Gentech-Genehmigungsbehörden sitzen Wissenschaftler, die in Lobbyvereinen eng mit Industrievertretern zusammenarbeiten. Anstatt die Industrie zu kontrollieren, setzen sie sich für ihre Interessen ein.
 Then, Lorch (April 2008): Kontrolle oder Kollaboration?

Hunger und Gentechnik

(c)

Die Experten sind sich einig. Gegen den Hunger in der Welt hilft keine Gentechnik! Lesen Sie hier, was es mit der Nahrungsmittelknappheit tatsächlich auf sich hat.  Dossier Infodienst

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