29.04.2011 | permalink
Tiere in der EU bekommen viel gentechnisch veränderte Soja zu fressen.(Photo:Simone Knorr)
Diese Woche häufen sich die Warnungen vor dem Anbau gentechnisch veränderter herbizidresistenter Pflanzen und dem damit verbundenen Spritzmittel Roundup. Dieses weltweit meistverkaufte Herbizid mit dem Wirkstoff Glyphosat wird tonnenweise auf die Felder in Ländern wie Argentinien ausgebracht und belastet Boden, Gewässer sowie die in der Nähe lebenden Menschen. Der Anbau scheint weit weg von Europa und dennoch sollte uns die Anwendung dieser Gifte beim Anbau von Lebensmitteln Sorgen bereiten. Denn die Pflanzen werden massenweise nach Europa importiert und gelangen hier über die Futtermittel in unsere Nahrungskette. Außerdem sollen herbizidresistente Gentech-Pflanzen in der EU zum Anbau zugelassen werden. Wie der Verein Testbiotech jetzt berichtet, können Glyphosat-Rückstände in Futter- und Lebensmitteln gesundheitliche Gefahren für Verbraucher mit sich bringen. Es ist nicht auszuschließen, dass insbesondere Zusatzstoffe wie POE-Tallowamine, die als Benetzungsmittel dienen, auch in tierische Produkte und damit in unsere Nahrungskette übergehen. Bereits in viel geringeren Mengen als bisher angenommen kann das Pflanzengift gefährlich für das menschliche Fortpflanzungs- und Nervensystem sowie für die Entwicklung von Embryonen sein. Neueste Untersuchungen aus Kanada zeigen, so berichtet Testbiotech, dass selbst in fötalem Blut von Frauen Rückstände von Pflanzen- und Insektengiften gefunden wurden. Der Verein berichtet, dass das Amt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) zwar die Anwendung bestimmter Spritzmittel verboten hat, es aber keine ausreichende Risikoprüfung und Kontrollen für importierte Futtermittel gäbe, die mit Rückständen belastet sind.
27.04.2011 | permalink
Mit Flugzeugen wird das Pflanzengift Roundup mit dem Wirkstoff Glyphosat in Argentinien auf die Felder gesprüht. So bleiben auch Wohngegenden nicht verschont. Foto: GM-Watch
Eine neue Studie des Naturschutzbundes (NABU) warnt vor den Folgen des Anbaus von herbizidresistenten Gentechnik-Pflanzen. Mit dem Anstieg des Anbaus insbesondere in den USA und Lateinamerika steigt auch der Einsatz des Spitzmittels Roundup, gegen das die Gentechnik-Pflanzen resistent sind. Außer den gentechnisch veränderten Kulturen sterben alle Pflanzen ab, die mit dem Wirkstoff Glyphosat in Berührung kommen. Aber auch Böden und Gewässer werden von der großflächigen Anwendung von Roundup geschädigt. Und natürlich bleibt auch der menschliche Organismus nicht unversehrt. In einem Dokumentarfilm des NABU berichten Betroffene von vermehrten Krebserkrankungen und Fehlbildungen bei Kindern. Der Film zeigt, wie die Menschen vom Soja-Anbau umringt sind und mit den Vergiftungen leben müssen. Gleichzeitig verlieren sie ihre Lebensgrundlage, weil auf dem Boden außer den Gentechnik-Pflanzen nichts mehr wächst und Urwälder abgeholzt werden.
66% aller Gentechnik-Pflanzen sind gegen Totalherbizide resistent. Pflanzen und Herbizide werden von den selben Herstellern verkauft. Agro-Chemie-Firmen wie Monsanto möchten auch den europäischen Markt für ihr lukratives Geschäft erobern. Erste Versuchsfreisetzungen finden schon statt. NABU-Präsident Olaf Tschimpke warnt vor der Zulassung herbizidresistenter Gentechnik-Pflanzen in der EU. Dabei wird das Unkrautmittel Roundup längst hierzulande eingesetzt. Eine neue TV-Werbekampagne wirbt sogar für die Verwendung des Pflanzengiftes für den privaten Gebrauch im Garten.
26.04.2011 | permalink
Zuckerrübe, Quelle: www.oekolandbau.de ©BLE, Bonn/Foto: Thomas Stephan
Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat einen weiteren Versuch mit gentechnisch veränderten Zuckerrüben genehmigt. Zusammen mit 20.000 Verbraucherinnen und Verbraucher hatte das Umweltinstitut München bei Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner gegen die Freisetzung protestiert. Doch nun darf die Rübe, neben anderen bereits genehmigten Standorten, auch in Nienburg/Saale in Sachsen-Anhalt angebaut werden. Die Gentechnik-Zuckerrübe hat in den USA bereits den Markt erobert, wurde jedoch wieder verboten, nachdem bekannt wurde, dass keine ausreichende Sicherheitsprüfung vorliegt. Laut Umweltinstitut München werden in Deutschland bereits seit 1999 Versuche mit der Zuckerrübe durchgeführt, die die KWS Saat AG zusammen mit Monsanto entwickelt hat. Die gentechnisch veränderte Pflanze ist gegen das Spritzmittel Roundup mit dem Wirkstoff Glyphosat resistent. Roundup wird von Monsanto in Kombination mit seinen GVO-Pflanzen verkauft. Das Pflanzengift ist jedoch sehr umstritten, weil es für Menschen eine Gefahr darstellt. In Argentinien, wo der Anbau von RoundupReady-Soja in der Nähe von Wohnhäusern stattfindet, leiden die Menschen unter alarmierenden gesundheitlichen Problemen.
Bereits Ende März hatte die KWS in Nordheim Gentechnik-Rüben ausgesät, woraufhin Aktivisten aus Protest 16 Tonnen Mist vor die Konzern-Zentrale kippten.
21.04.2011 | permalink
Roundup ist für Mensch und Natur nicht ungefährlich. (Photo:Volker Gehrmann)
Im Garten wächst und gedeiht in diesen warmen Frühlingstagen alles. Auch ungeliebtes Unkraut macht den ausgesäten Blumen- und Gemüse-Pflänzchen Konkurrenz. Gezielt wird daher mit einer Werbekampagne das Pflanzengift Roundup beworben, das sämtliche Blätter, Wurzeln und Triebe abtötet. Das Umweltinstitut München warnt anlässlich der TV-Kampagne vor „Roundup unkrautfrei“. Denn der Wirkstoff Glyphosat ist höchst umstritten. Viel Aufsehen erregte letztes Jahr eine wissenschaftliche Studie, die insbesondere die gesundheitlichen Gefahren für Menschen verdeutlichte. Der argentinische Professor Andrés Carrasco machte in seiner Arbeit deutlich, dass Roundup menschliche Zellen töten kann, und zwar bereits bei niedrigeren Werten als für landwirtschaftliche Anwendungen vorgesehen. In Argentinien wird das Monsanto-Pflanzengift tonnenweise versprüht, da dort im großen Stil gentechnisch veränderte Roundup-Resistente (RoundupReady) Soja angebaut wird. Alle anderen Pflanzen sterben ab, Gentechnik-Soja wächst ungestört weiter. Dass das Spritzmittel im Haus- und Gartenbereich ungefährlich sein soll, bezweifelt Anja Sobczak vom Umweltinstitut München: "Der Umwelt zuliebe sollte man auf das aggressive Pflanzengift Roundup verzichten und den unerwünschten Wildwuchs besser auf natürliche Weise, durch Ausreißen entfernen. Insbesondere wer kleine Kinder oder Haustiere hat."
20.04.2011 | permalink
Wie wirkt sich der Anbau von Gentechnik auf eine Region und deren landwirtschaftliche Strukturen aus?
Die EU-Kommission hat einen Bericht vorgelegt, der die Erfahrungen der Mitgliedsländer mit dem Anbau von Gentechnik-Pflanzen zusammenfasst. Im Dezember 2008 hatte der EU-Umweltministerrat die Kommission dazu aufgefordert. Es geht darum, die sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen des GVO-Anbaus in den einzelnen Ländern zu sammeln und zusammenzutragen. Außerdem sollen daraus Kriterien zur Bewertung der Auswirkungen des Gentechnik-Anbaus für die gesamte Lebensmittelkette entwickelt werden. Da in der EU jedoch kaum GVO-Anbau stattfindet, gibt es wenig statistisch belegbare Daten, lautet ein Ergebnis des Berichts. Die Informationen aus den Ländern seien oft subjektive Standpunkte oder unbearbeitete Sammlungen, die man kaum statistisch auswerten könne. In Ländern, in denen bereits Gentechnik-Anbau stattfand, hätten Landwirte höhere Erträge erzielen können.
Der internationale Verband für ökologischen Landbau, IFOAM, kritisiert die Bedeutungslosigkeit des Berichts. Zwar ist es zu begrüßen, dass sozioökonomische Aspekte nun in der Politik überhaupt Beachtung fänden, der Bericht liefere aber keine ausreichende Analyse der Kosten, die schon jetzt für den gentechnikfrei wirtschaftenden Lebensmittelsektor entstünden. Durch Verunreinigungsskandale sind Landwirten und Lebensmittelindustrie bereits Millionen-Schäden entstanden. In Spanien, wo innerhalb der EU die meisten Gentechnik-Pflanzen angebaut werden, mussten viele Bio-Landwirte ihren Anbau aufgeben, weil sie durch Auskreuzungen ihre Bio-Zertifizierung verloren haben. Der Bericht liefert auch kein seriöses Kosten-Szenario für den Fall, dass mehr Gentechnik-Pflanzen in der EU angebaut werden. IFOAM fordert, dass das Verursacherprinzip Anwendung findet: Firmen, die Gentechnik-Produkte auf den Markt bringen, müssten für die dadurch entstehenden Kosten voll verantwortlich gemacht werden.
19.04.2011 | permalink
Gentechnisch verändeter Weizen soll dieses Jahr an zwei Standorten in Deutschland wachsen.
Am Montag ist an zwei Standorten in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt Gentechnik-Weizen zu Versuchszwecken ausgesät worden. Die vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) genehmigten Versuche sollen bis 2013 laufen. Der Antrag sei jedoch nicht rechtens, kritisiert der BUND sowie die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL). Das BVL würde seine Glaubwürdigkeit verlieren, wenn es, wie in diesem Fall, Anträge akzeptiere, die weder Quellenangaben beinhalten noch dem neuesten Stand der Wissenschaft entsprechen. Die Uni Rostock, die den Antrag gestellt hatte, soll Angaben aus einem zehn Jahre alten Antrag der ETH Zürich einfach übernommen haben. Der nun ausgesäte Weizen weist eine erhöhte Resistenz gegen Pilzerkrankungen auf. Die AbL befürchtet die Ausbreitung des Gentechnik-Weizens, den sowieso niemand wolle. Es gäbe längst Sorten mit entsprechenden Eigenschaften.
Vor drei Jahren gab es bereits Freisetzungen von Gentechnik-Weizen in Deutschland. Damals hatten Aktivisten das Feld in Gatersleben zerstört und bewußt rechtliche Konsequenzen in Kauf genommen. Sie befürchteten Auskreuzungen mit Pflanzen von der in unmittelbarer Nähe gelegenen Saatgutbank.
19.04.2011 | permalink
Bis zum 19. April wurden 50.000 Unterschriften benötigt.
Mit einer beeindruckenden Mobilisierungsaktion wurden bis heute über 65.000 Unterschriften für die BÖLW-Petition gegen Gentechnik gesammelt. Das sind über 15.000 mehr als bis zum heutigen Fristablauf benötigt wurden, um das Anliegen in einer öffentlichen Anhörung vor dem Petitionsausschuss vorzutragen. Bei der Petition geht es um einen Zulassungsstopp für gentechnisch veränderte Pflanzen, die nach Ansicht des Petenten, Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des BÖLW, nicht ausreichend auf ihre ökologischen, gesundheitlichen und sozioökonomischen Risiken geprüft werden. Der Termin für die Anhörung steht noch nicht fest. Bis zum 10. Mai kann die Petition noch mitgezeichnet werden.
18.04.2011 | permalink
Produkte ohne Gentechnik: Die Nachfrage steigt. (Photo: Infodienst Gentechnik)
Ostereier ohne Gentechnik? Laut dem neuen Greenpeace-Ratgeber kommt das noch nicht so häufig vor. Jedenfalls konventionelle Eier sind häufig noch mit gentechnisch veränderten Pflanzen im Tierfutter hergestellt. Das ist das Ergebnis einer von Greenpeace durchgeführten Umfrage unter 15 deutschen Supermärkten. Auf der daraus entstandenen Liste „Supermärkte im Vergleich – Eier aus gentechnikfreier Fütterung“ stehen die Bio-Supermärkte ganz oben, denn Bio-Eier sind immer ohne Gentechnik im Futter hergestellt. Die Bewertung der Supermärkte bezieht sich auf den aktuellen Stand, die Kennzeichnung der Eier sowie die Pläne bis Ende 2011. Die Unternehmen Kaufland und tegut wollen die gesamte Fütterung bei der Eier-Herstellung noch dieses Jahr auf gentechnikfrei umstellen. Auch andere Handelsunternehmen bieten bereits Eier aus gentechnikfreier Fütterung an. Lidl und Globus haben auf die Anfrage von Greenpeace nicht reagiert und stehen deshalb rot markiert auf den letzten Plätzen der Liste. Trotz des immer noch großen Eier-Angebots aus einer Fütterung mit Gentechnik, gibt es einen positiven Trend hin zur gentechnikfreien Fütterung. Dies bestätigt auch der Verband Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG), der Freitag bekannt gab, dass Hersteller aus der Eier-Branche am häufigsten das "Ohne Gentechnik"-Siegel verwenden.
Auch in Österreich gibt es einen positiven Trend. Laut Greenpeace Marktcheck ist die Mehrheit der unter die Lupe genommenen Ostereier gentechnikfrei hergestellt.
15.04.2011 | permalink
Laut einer aktuellen Erhebung von Marktdaten durch den Verband Lebensmittel ohne Gentechnik e.V. (VLOG) verwendet die Eier-Branche das Qualitätssiegel "Ohne GenTechnik" am häufigsten. Schon jetzt werden 20 Prozent aller Legehennen ohne Gentechnik gefüttert und deren Produkte entsprechend ausgelobt. Nahezu alle großen Eierhändler in Deutschland wie Gutshof-Ei, Wiesengold und Landkost-Ei haben für Teile Ihrer Ware das „Ohne GenTechnik“ -Siegel erhalten. Mehrere Supermarktketten planen die Aufnahme von gentechnikfrei gekennzeichneten Eiern in ihr Sortiment. Alexander Hissting, Sprecher des VLOG geht "für die nahe Zukunft von einer rasanten Weiterentwicklung des "Ohne GenTechnik" Eier-Segmentes aus". Das ist eine gute Nachrich für die 70 bis 80 % der Verbraucher, die Gentechnik in Lebensmitteln ablehnen. Daran ändert auch der jüngste Vorwurf innerhalb des gemeinsamen Positionspapiers der großen Eier- und Geflügelverbände nichts. Sie schreiben den Wunsch des Lebensmittelhandels nach gentechnikfreier Legehennenfütterung den Aktivitäten der Nicht-Regierungs-Organisationen (NGOs) mit ihren angeblich "stark ideologisch geprägten Positionen" zu.
Produkte wie Eier, Fleisch und Milch müssen nicht gekennzeichnet werden, wenn sie von Tieren stammen, die mit gentechnisch veränderten Futtermitteln gefüttert wurden. Eine Kennzeichnung ist der einzig sichere Hinweis auf ein garantiert gentechnikfreies Lebensmittel. Dass sich garantiert gentechnikfreie Produkte auch für den Hersteller und Handel lohnen, hat die Entwicklung in der gentechnikfreien Milchbranche vorgemacht.
13.04.2011 | permalink
EU-Kommissar John Dalli will die EU-Gentechnik-Politik überarbeiten. Foto: Volker Gehrmann
Der Umweltausschuss des Europäischen Parlamentes hat sich gestern für die Regelung ausgesprochen, nach der einzelne EU-Staaten den Anbau von Gentechnik-Pflanzen in ihren Ländern verbieten können. Die Zulassung zum Anbau, Handel und zur Einfuhr soll jedoch nach wie vor auf EU-Ebene geregelt werden. Im Sommer letzten Jahres hatte die Europäische Kommission den Vorschlag zu neuen Regelungen im EU-Gentechnik-Recht gemacht. Der Umweltausschuss hat sich nun im Gegensatz zur Kommission dafür ausgesprochen, dass die Länder den Anbau auch verbieten können, wenn sie Risiken für die Umwelt befürchten. Dies können Gefahren für die biologische Vielfalt, Schädlingsresistenzen, aber auch wissenschaftliche Unklarheiten sein. Der Umweltausschuss spricht sich auch dafür aus, dass alle Länder verbindlich Koexistenz-Regelungen erlassen müssen. Das EU-Parlament wird im Juni über den Gesetzesvorschlag abstimmen.
ots.at: EP-Umweltausschuss will Möglichkeiten für GVO-Verbote ausdehnen
Martin Häusling: EU-Parlament für nationale GVO-Verbote
Infodienst: Kommissions-Vorschläge zum EU-Gentechnikrecht
Europäisches Parlament: Gentechnik im Essen: Jedes Land entscheidet selbst
Greenpeace International: Europe takes step towards ban on genetically modified cropsNewsletter bestellen
● EU-Gentechnikrecht:
Dänischer Vorschlag abgelehnt
● Klagen:
BVerwG-Urteil zu Gentechnik im Saatgut
● Glyphosat:
Alle wichtigen Fakten

Unsere Flyer zeigt Ihnen die wichtigsten Gründe gegen Gentechnik auf einen Blick: Ideal, um ihn im Bekanntenkreis, in Schulen o.ä. zu verteilen.
Spenden Sie hier!
Bestellen Sie den Flyer hier
Das PDF bekommen Sie hier
Die Guten Gründe online
Alle Informationen auf dieser Seite sind kostenlos. Das heißt aber nicht, dass unsere Arbeit nichts kostet. Unterstützen Sie den Infodienst - damit es auch weiterhin kritische Informationen zum Thema Gentechnik für alle gibt!
Online-Spende hier!
.. dass ein mittelständisches deutsches Unternehmen bis zu mehrere hunderttausend Euro im Jahr einplanen muss, um Gentechnik-Rohstoffe zu vermeiden?

Eine Studie zeigt, an zentralen Stellen in den Gentech-Genehmigungsbehörden sitzen Wissenschaftler, die in Lobbyvereinen eng mit Industrievertretern zusammenarbeiten. Anstatt die Industrie zu kontrollieren, setzen sie sich für ihre Interessen ein.
Then, Lorch (April 2008): Kontrolle oder Kollaboration?
Die Experten sind sich einig. Gegen den Hunger in der Welt hilft keine Gentechnik! Lesen Sie hier, was es mit der Nahrungsmittelknappheit tatsächlich auf sich hat.
Dossier Infodienst