21.07.2011 | permalink

Unerlaubter Gentech-Raps im Botanischen Garten

Tabak Pflanzen Die Uni Graz macht Versuche mit gentechnisch veränderten Tabak-Pflanzen.

Die Uni Graz hat gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut, möglicherweise ohne dafür eine Genehmigung zu haben. Es handelt sich um gentechnisch veränderte Tabak-, Raps- und Arabidopsis-Pflanzen, die sich im öffentlichen Teil des Botanischen Gartens befinden und nur durch eine Kette vom restlichen Garten abgetrennt sind. Der Dekan der Naturwissenschaftlichen Fakultät, Carl Crailsheim, spricht von einem definitiven Fehler, der nicht hätte passieren sollen. Die Uni besitzt zwar eine Berechtigung für ein gentechnisches Labor der Sicherheitsstufe 1, die Erlaubnis aus dem Jahr 2002 gelte aber nur für bestimmte Pflanzen. Für die aktuellen Versuche gibt es keine spezielle Erlaubnis.
Greenpeace-Sprecher Philipp Strohm fordert eine sofortige Vernichtung der Pflanzen. Da sich insbesondere Raps kilometerweit verbreitet, sei die Gefahr einer Verunreinigung der angrenzenden Landwirtschaft groß. Die Rapsernte der umliegenden Felder müsse auf Gentechnik getestet werden.

19.07.2011 | permalink

Gentechnik-Anbau in den USA: Kein Weg mehr zurück

GM Crops - Farmer to Farmer Michael Hart lehnt am Auto während eines Stopps auf seiner Reise durch die USA. Neben ihm ein Farmer aus Missouri. (Bild: Michael Hart)

In Europa kommt Gentechnik in der Landwirtschaft kaum zum Einsatz. Weder Landwirte noch Verbraucher sind von der Technik überzeugt. Anders in Nordamerika, wo Gentechnik-Mais, -Soja, -Raps und -Zuckerrübe den Markt erobert haben. Durch eine Kombination verschiedener Herbizid- und Insekten-Resistenzen haben die Landwirte viele Vorteile, könnte man meinen. Der Film „Farmer to Farmer - The truth about GM Crops“ von Michael Hart zeigt das Gegenteil. Der britische Farmer ist quer durch die USA gereist und hat dort mit Landwirten über den Anbau gentechnisch veränderter Organismen gesprochen. Die Betroffenen sind desillusioniert über stark steigende Saatgutpreise und herbizid-resistente Unkräuter, die teilweise per Hand entfernt werden müssen, weil kein Gift mehr dagegen hilft. Sicherheitsabstände funktionieren nicht, berichtet ein Landwirt, der Versuch einer Koexistenz mit gentechnikfreier Landwirtschaft ist gescheitert. Gefragt nach Empfehlungen für europäische Landwirte, raten die amerikanischen Kollegen vom Anbau gentechnisch veränderter Organismen ab, da kein Weg mehr zurückführe. Ihnen bleibe schlicht nichts anderes mehr übrig, als GVO anzubauen. Denn gentechnikfreies Saatgut ist auf dem Markt kaum zu bekommen und werde außerdem nicht mehr weiterentwickelt. Im Interview mit dem Gen-ethischen Netzwerk berichtet Hart: „Alle Bauern, mit denen ich gesprochen habe, haben ganz klar und deutlich gesagt: Fangt nicht an mit dieser Technologie! Lasst eure Finger davon!“. Aber viele sprechen nicht offen über ihre Arbeit aus Angst vor Schwierigkeiten mit den Konzernen. Michael Hart hat mit mehr als 60 Landwirten gesprochen, einige davon hat er vor die Kamera bekommen.

18.07.2011 | permalink

taz veröffentlicht Bekennerschreiben

Weizen Versuche mit gentechnisch verändertem Weizen stossen auf großen Widerstand.

Nach der Zerstörung von Versuchsfeldern mit gentechnisch veränderten Pflanzen auf dem Gelände des Schaugartens Üplingen vor einer Woche ist der Tageszeitung (taz) ein Bekennerschreiben zugegangen. "Ein paar vermummte Landwirtinnen und Landwirte" sowie „Freundinnen und Freunde“ schickten es an die Projektwerkstatt Saasen. Mit dabei waren weitere Dokumente, die die Feldzerstörer bei ihrer Aktion mitnahmen. Sie stammen aus den Unterlagen des für die Zeit der Aktion festgehaltenen Wachpersonals und enthalten Informationen über die Standorte der Versuche sowie Handlungsanweisungen an das Personal im Falle unerwünschten Besuchs. Die Dokumente sind im Blog der taz abrufbar.
Anti-Gentechnik-Aktivisten sind letzten Montag auf das Gelände des Schaugartens Üplingen eingedrungen und hatten Versuche mit gentechnisch veränderten Pflanzen zerstört und das Wachpersonal festgehalten. Drei Tage zuvor spielte sich auf den Feldern des Agrobiotechnikums in der Nähe von Rostock Ähnliches ab. Die Täter zerstörten neben gentechnisch veränderten Kartoffeln auch Weizen, dessen Aussaat von verschiedenen Seiten kritisiert worden war, da der Freisetzungsantrag nicht rechtens war. Die Uni Rostock, die den Antrag gestellt hatte, soll Angaben aus einem zehn Jahre alten Antrag der ETH Zürich einfach übernommen haben, so die Vorwürfe. "Der Versuch ist damit wissenschaftlich unseriös und nicht genehmigungsfähig gewesen", argumentiert die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL). Außerdem sei die bewußte Inkaufnahme von Verunreinigungen durch eine Freisetzung von gentechnisch veränderten Pflanzen auch eine Form von Gewalt. Schließlich gäbe es gute Argumente der Ablehnung seitens Bürgern, Bauern und Wissenschaftlern, so die AbL.

15.07.2011 | permalink

Gentechnik-Saat breitet sich in Ungarn aus

Mais Verunreinigung Eine Verunreinigung von 0,1% bedeutet, dass pro Hektar 100 gentechnisch veränderte Mais-Pflanzen wachsen.

Wie unkontrolliert sich Gentechnik in der Landwirtschaft ausbreiten kann, zeigt sich derzeit in Ungarn. Dort weitet sich ein Gentechnik-Skandal immer weiter aus. Eigentlich sollten im ganzen Land keinerlei gentechnisch veränderte Pflanzen wachsen. Trotzdem fand man kontaminierte Felder, auf denen illegal Gentechnik-Mais wuchs. Daher wurden 400 Hektar Mais bereits zerstört. Mittlerweile ist aber schon eine Fläche von 1200 Hektar betroffen, auf denen verunreinigtes Saatgut ausgesät wurde. Die Gentechnik-Saat stammt von den Unternehmen Monsanto und Pioneer und wurde bei Kontrollen gefunden, die seit diesem Jahr in Ungarn behördlich vorgeschrieben sind. Die betroffenen Landwirte beklagen, dass die Kontamination zu spät entdeckt wurde, um für dieses Jahr erneut auszusäen. Eine Entschädigung können sie höchstwahrscheinlich nicht erwarten, da das Unternehmen, das das Saatgut verkauft hat, zahlungsunfähig ist.

13.07.2011 | permalink

Studien zeigen Organ-Schäden durch Gentechnik-Fütterung

Maiskolben Gentechnisch veränderter Mais muss gründlicher untersucht werden, fordern Wissenschaftler. (Foto: Infodienst)

Ein neuer Report zeigt, dass Säugetiere Schäden an Leber und Niere erleiden, wenn sie mit gentechnisch veränderten Soja oder Mais gefüttert wurden. Die erfassten Daten stammen aus 19 Studien von Biotechnologie-Unternehmen und geben Auskunft über Auswirkungen auf Ratten, die 90 Tage lang mit Gentechnik-Pflanzen gefüttert wurden. Dabei wurden Blut-und Urin-Parameter der Säugetiere erhoben. Die Pflanzen wurden gentechnisch so verändert, dass sie herbizidresistent sind bzw. Insektengifte produzieren. Die wissenschaftlichen Studien wurden ursprünglich im Rahmen von juristischen Verfahren oder auf behördliche Anordnung erstellt und nun durch die Autoren, darunter Gilles-Eric Séralini, nochmals begutachtet. In 43% der gestörten Werte wurden demnach Schäden bei Nieren der männlichen Tiere nachgewiesen. Die Leber war eher bei weiblichen Tieren geschädigt, nämlich in 30,8% der auffälligen Werte. Eine 90-Tage-Studie sei zu kurz, um daraus eine langfristige Toxizität von gentechnisch veränderten Organismen abzuleiten, betonen die Autoren. Trotzdem könnten die auffälligen Werte Auslöser für langfristige Krankheiten sein. Die Autoren schlagen daher vor, die Studien über einen längeren Zeitraum durchzuführen und warnen vor Risiken für Verbraucher. Denn bisher gibt es bei der Zulassung gentechnisch veränderter Organismen keine Vorschriften, die eine Mindestlänge für Fütterungsstudien festlegen.

11.07.2011 | permalink

Gentechnik-Versuchsfelder an zwei Standorten zerstört

AgroBioTechnikum Das AgroBioTechnikum in Groß Lüsewitz (MV) betreut Freilandversuche mit zusätzlichen Serviceleistungen und ist Sitz verschiedener Labore und Betriebe. Foto: Projektwerkstatt Saasen

Nach der Zerstörung von Gentechnik-Versuchen am Wochenende in Groß Lüsewitz ist es heute Morgen auch am zweiten wichtigen Standort für Gentechnik-Versuchsfelder in Deutschland, dem Schaugarten Üplingen, zu einer Vernichtung von Pflanzen gekommen. Zehn bis zwölf Personen seien in die Anlagen des Schaugartens eingedrungen und hätten Kartoffel-, Mais- und Getreide-Pflanzen niedergetreten, so die Polizei. Sowohl in Groß Lüsewitz als auch in Üplingen sei den Wachleuten die Handys abgenommen worden, damit sie die Polizei nicht verständigen konnten.
Bereits am Wochenende sind zwei Versuchsfelder mit Gentechnik-Pflanzen im Agrobiotechnikum in Mecklenburg-Vorpommern zerstört worden. Auf den Feldern wuchsen gentechnisch veränderte Weizen und Kartoffeln, die sechs unbekannte Täter Freitag Nacht zertrampelten und herausrissen. Der Schaden beläuft sich auf 250 000 Euro. Die Chefin der Firma Biovativ, Kerstin Schmidt, zeigte sich frustriert über die Tat. Feldzerstörungen gefährden den Gentech-Forschungsstandort Deutschland, so Schmidt. An dem Standort in Groß Lüsewitz in der Nähe von Rostock sollten Risiken gentechnisch veränderter Pflanzen getestet werden. Aus der Bevölkerung gibt es immer wieder Kritik. Die Bürgerinitiative Müritzregion gentechnikfrei hatte im Juni eine Auszeichnung abgelehnt aus Protest gegen die Versuchsfelder des Agrobiotechnikums. Die Initiative kritisierte die staatliche Förderung einer Technologie, die von der Bevölkerung überwiegend abgelehnt wird.
Das Agrobiotechnikum in der Nähe von Rostock ist der einzige Standort in Mecklenburg-Vorpommern, an dem Gentechnik-Pflanzen wachsen. Das Projekt wird vom Staat mit mehreren Millionen Euro gefördert.

08.07.2011 | permalink

Brasilien kann ausreichend gentechnikfreie Soja liefern

Kühe im Stall Tiere in der EU bekommen viel gentechnisch veränderte Soja zu fressen.(Photo:Simone Knorr)

Die steigende Nachfrage nach gentechnikfreier Soja führt bei Brasiliens Produzenten zu einem steigenden Interesse an gentechnikfreiem Anbau. Um diese Entwicklung voranzubringen, haben der deutsche Verband Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG) und der brasilianische Verband gentechnikfreier Sojaproduzenten ABRANGE eine engere Zusammenarbeit vereinbart.
Der Behauptung, es gäbe nicht genug gentechnikfreie Ware auf dem Weltmarkt, widersprechen die Verbände ganz klar. Die Erzeuger von ABRANGE produzieren jedes Jahr ca. acht Millionen Tonnen Sojabohnen, woraus knapp sechs Millionen Tonnen Sojaschrot gewonnen werden können. Dies ist mehr als die gesamte deutsche Landwirtschaft für Tierfutter jährlich benötigt. Und es gibt noch weitere Produzenten, die gentechnikfreie Ware anbieten. Problematisch für deren Planung ist nur, dass ihnen das Wissen über den zukünftigen Bedarf europäischer Abnehmer fehlt. Der VLOG kann ihnen mehr Sicherheit geben: „Die Nachfrage nach gentechnikfreiem Sojamehl wird definitiv zunehmen, auf Grund der Tatsache, dass immer mehr Ohne Gentechnik-Produkte angeboten werden", so VLOG-Vorstandsmitglied Jochen Koester.

07.07.2011 | permalink

Reis-Skandal: Bayer muss 750 Millionen Dollar an Landwirte zahlen

Reis Die Gentech-Industrie verspricht sich viel von gentechnisch verändertem Reis. Foto: Christian Seidel/pixelio.de

Bayer CropScience will Landwirten, die vom Skandal mit gentechnisch verändertem Reis betroffen waren, insgesamt 750 Millionen US-Dollar zahlen. Darauf einigte sich der Gentechnik-Konzern mit den Anwälten von 11.800 Landwirten. Diese mussten jahrelang für ihre Rechte kämpfen, bis es nun zu dieser Einigung kam. Der Reis LL 601 wurde 2001 zu Versuchszwecken in den USA angebaut, wurde jedoch nie für den Handel zugelassen. Trotzdem fand er sich in Handelsproben wieder. Die EU erließ daraufhin Importbeschränkungen, sodass die Landwirte auf ihrer Ware sitzen blieben. Mehrere Urteile wurden seitdem gefällt, auf deren Grundlage Bayer immer wieder Millionen-Beträge zahlen musste. Nun will der Konzern die Rechtsstreits beenden und bietet allen Landwirten, die im Zeitraum 2006 bis 2010 Landkornreis angebaut haben, eine Teilnahme an dem Vergleichsprogramm an. Die Organisation „Coordination gegen BAYER-Gefahren“ (CBG) freut sich über diesen Erfolg, mahnt aber gleichzeitig: „Der Kontaminations-Skandal in den USA zeigt einmal mehr, dass die Risiken gentechnischer Pflanzen schlicht unkalkulierbar sind.“ Der Antrag auf EU-Zulassung eines weiteren gentechnisch veränderten Reises sollte deshalb endgültig abgelehnt werden, fordert die CBG.

06.07.2011 | permalink

Bundesregierung muss im EU-Ministerrat Farbe bekennen

Campact Plakat-Aktion Bundestag Die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger lehnt Gentechnik in der Landwirtschaft ab: Campact Plakat-Aktion vor dem Bundestag. (Photo: Campact)

Nach der Abstimmung gestern im EU-Parlament über die Möglichkeit der EU-Mitgliedsstaaten, nationale Gentechnik-Anbauverbote zu verhängen, macht die SPD-Fraktion Druck. Morgen wird sie einen Antrag im Bundestag einreichen, der die Bundesregierung dazu auffordert, den gestern im EU-Parlament abgestimmten Vorschlag voranzubringen. Dieser sieht vor, dass künftig gentechnisch veränderte Pflanzen auch aus sozioökonomischen und ökologischen Gründen verboten werden können. Der gestern angenommene Vorschlag muss nun vom EU-Ministerrat unterstützt werden. Damit liegt viel Gewicht auf der Haltung der Bundesregierung, die im Ministerrat ein großes Stimmengewicht hat. Solange es beim Zulassungsverfahren für gentechnisch veränderte Organismen keine Prüfung ökologischer und sozioökonomischer Risiken gibt, fordert die SPD-Fraktion ein Moratorium für die Zulassung. Auch für die absolute Saatgutreinheit und für eine Kennzeichnung von tierischen Produkten, die unter Verwendung von Futter aus Gentech-Pflanzen hergestellt wurden, macht sich die SPD in ihrem Antrag stark. Die Bundesregierung steht nun unter Zugzwang, denn grundsätzlich möchte sie Agro-Gentechnik fördern, weiß jedoch um die kritische Haltung in der Bevölkerung. In Bayern hat sich die CSU daher gegen Gentechnik in der Landwirtschaft ausgesprochen.

05.07.2011 | permalink

EU-Parlament stimmt für weitgehende Gentechnik-Anbauverbote

EU Fahne: No GMO Die EU-Mitgliedsstaaten sollen über den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen selbst entscheiden. (Photo:Infodienst)

Knapp 70.000 Bürgerinnen und Bürger haben in der letzten Woche die Abgeordneten im Europäischen Parlament angeschrieben, damit diese heute in ihrem Sinne abstimmen. Das kam an! Das Parlament hat heute mit großer Mehrheit (mit 548 zu 84 Stimmen) dafür gestimmt, dass den EU-Staaten in Zukunft weitreichende Möglichkeiten eingeräumt werden, den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen auf ihrem Gebiet zu verbieten. Der ursprüngliche Entwurf der EU-Kommission für neue Gentechnik-Regelungen in der EU sah sehr viel lascher aus. Daraufhin hat die liberale Abgeordnete Corinne Lepage einen Vorschlag erarbeitet, der GVO-Anbauverbote auch aufgrund von Umweltrisiken oder sozioökonomischen Gründen vorsieht. Außerdem sollen sich die Länder für verbindliche Koexistenz- und Haftungsregelungen einsetzen und endlich das Zulassungsverfahren für gentechnisch veränderte Organismen in der EU überarbeiten. Zulassungen von gentechnisch veränderten Pflanzen erfolgen EU-weit. Dabei steht das Zulassungsverfahren in der Kritik, da meist im Sinne der Gentechnik-Industrie wird.
Treten die vom EP heute abgestimmten Änderungen in Kraft, haben die einzelnen Länder umfassende und rechtssichere Möglichkeiten, den Gentechnik-Anbau in ihrem Land zu verbieten. Doch zunächst müssen sich Parlament und Ministerrat über den Vorschlag einigen.

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.. dass ein mittelständisches deutsches Unternehmen bis zu mehrere hunderttausend Euro im Jahr einplanen muss, um Gentechnik-Rohstoffe zu vermeiden?

 Wirtschaft und Gentechnik

Der deutsche Gentech-Filz

Eine Studie zeigt, an zentralen Stellen in den Gentech-Genehmigungsbehörden sitzen Wissenschaftler, die in Lobbyvereinen eng mit Industrievertretern zusammenarbeiten. Anstatt die Industrie zu kontrollieren, setzen sie sich für ihre Interessen ein.
 Then, Lorch (April 2008): Kontrolle oder Kollaboration?

Hunger und Gentechnik

(c)

Die Experten sind sich einig. Gegen den Hunger in der Welt hilft keine Gentechnik! Lesen Sie hier, was es mit der Nahrungsmittelknappheit tatsächlich auf sich hat.  Dossier Infodienst

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