03.02.2010 | permalink

Mexiko-Reise: Menschen des Mais wehren sich gegen Gentechnik

Mais Vielfalt Mexiko Die vielfältigen Maissorten werden von Kleinbauern in Mexiko seit Generationen gepflegt. (Photo: Gentechnikfreies Hohenlohe)

Seit tausenden von Jahren wird in Mexiko Mais kultiviert. Viele Mexikaner sind stolz darauf und bezeichnen sich, wie die Maya damals, als Menschen des Mais. Tausende von traditionellen Maissorten haben sich herausgebildet und werden je nach Bedarf angebaut. Aber diese alten Sorten müssen geschützt werden, denn schon vor Jahren, als es noch ein Moratorium gegen den Anbau von Gentechnik-Mais in Mexiko gab, wurden gentechnisch veränderte Mais-Pflanzen entdeckt. Wahrscheinlich wurde er über Nahrungsmittelimporte auf die Felder gebracht. Mittlerweile hat die Regierung auf Druck der Gentechnik-Industrie den Anbau von Gentechnik-Mais in einigen Regionen zugelassen. Umso dringlicher ist es für Kleinbauern, sich ihre Nahrungssouveränität zu sichern und ihre Maissorten zu verteidigen. Für den Widerstand gegen Gentechnik können sie von deutschen Bäuerinnen und Bauern lernen. Deshalb macht sich eine Gruppe von LandwirtInnen und VerbraucherInnen aus Hohenlohe heute auf den Weg nach Mexiko. Diese lernen im Gegenzug, die Probleme ihrer mexikanischen KollegInnen besser zu verstehen, die sich schon jetzt gegen Verunreinigungen wehren müssen. Die agrarpolitische Reise kann im Blog aktuell mitverfolgt werden.

Newsletter bestellen

Flyer - Gute Gründe gegen Gentechnik

Unsere Flyer zeigt Ihnen die wichtigsten Gründe gegen Gentechnik auf einen Blick: Ideal, um ihn im Bekanntenkreis, in Schulen o.ä. zu verteilen. 

 Spenden Sie hier!
 Bestellen Sie den Flyer hier
 Das PDF bekommen Sie hier
 Die Guten Gründe online

+ + Spenden für den Infodienst + +

Alle Informationen auf dieser Seite sind kostenlos. Das heißt aber nicht, dass unsere Arbeit nichts kostet. Unterstützen Sie den Infodienst - damit es auch weiterhin kritische Informationen zum Thema Gentechnik für alle gibt!
 Online-Spende hier!

Wussten Sie schon ...?


.. dass ein mittelständisches deutsches Unternehmen bis zu mehrere hunderttausend Euro im Jahr einplanen muss, um Gentechnik-Rohstoffe zu vermeiden?

 Wirtschaft und Gentechnik

Der deutsche Gentech-Filz

Eine Studie zeigt, an zentralen Stellen in den Gentech-Genehmigungsbehörden sitzen Wissenschaftler, die in Lobbyvereinen eng mit Industrievertretern zusammenarbeiten. Anstatt die Industrie zu kontrollieren, setzen sie sich für ihre Interessen ein.
 Then, Lorch (April 2008): Kontrolle oder Kollaboration?

Hunger und Gentechnik

(c)

Die Experten sind sich einig. Gegen den Hunger in der Welt hilft keine Gentechnik! Lesen Sie hier, was es mit der Nahrungsmittelknappheit tatsächlich auf sich hat.  Dossier Infodienst

Nachrichten
Gerd das Gen auf facebook Infodienst Gentechnik auf twitter