15.10.2009 | permalink

Welternährungstag: Ökologische und regionale Landwirtschaft fördern!

Brot nah Gentechnik löst nicht das Hungerproblem.

Morgen ist Welternährungstag. Diese Jahr hungern erstmals mehr als eine Milliarde Menschen auf der Erde. Grund genug, sich endlich ernsthaft um das Thema Welternährung zu kümmern. Diverse Politiker schenken nach wie vor den Versprechen der Agro-Industrie Glauben und fordern eine weitere Industrialisierung der Landwirtschaft u.a. durch die flächendeckende Einführung der Gentechnik. Dabei muss es anders gehen. Über 400 WissenschaftlerInnen forderten bereits Anfang des Jahres mit der Veröffentlichung des Weltagrarberichts, dass es so wie bisher nicht weiter gehen kann. Ihre Lösung: Regional angepasste Landwirtschaft fördern. Denn die wird von dem Großteil der Bauern weltweit nachhaltig betrieben und kann die Lebensmittelproduktion erheblich steigern. Das bringt zwar keine Gewinne für die großen Agro-Konzerne, würde aber die Versorgung in den vom Hunger betroffenen Gebieten deutlich verbessern. Dass Gentechnik dabei wenig weiterhilft, will Greenpeace heute der EU-Gesundheitskommissarin Androulla Vassiliou klarmachen. Gemeinsam mit Landwirten aus ganz unterschiedlichen Regionen der Welt überreichen sie der Politikerin 180.000 Unterschriften gegen Gentechnik.

Newsletter bestellen

Flyer - Gute Gründe gegen Gentechnik

Unsere Flyer zeigt Ihnen die wichtigsten Gründe gegen Gentechnik auf einen Blick: Ideal, um ihn im Bekanntenkreis, in Schulen o.ä. zu verteilen. 

 Spenden Sie hier!
 Bestellen Sie den Flyer hier
 Das PDF bekommen Sie hier
 Die Guten Gründe online

+ + Spenden für den Infodienst + +

Alle Informationen auf dieser Seite sind kostenlos. Das heißt aber nicht, dass unsere Arbeit nichts kostet. Unterstützen Sie den Infodienst - damit es auch weiterhin kritische Informationen zum Thema Gentechnik für alle gibt!
 Online-Spende hier!

Wussten Sie schon ...?


.. dass ein mittelständisches deutsches Unternehmen bis zu mehrere hunderttausend Euro im Jahr einplanen muss, um Gentechnik-Rohstoffe zu vermeiden?

 Wirtschaft und Gentechnik

Der deutsche Gentech-Filz

Eine Studie zeigt, an zentralen Stellen in den Gentech-Genehmigungsbehörden sitzen Wissenschaftler, die in Lobbyvereinen eng mit Industrievertretern zusammenarbeiten. Anstatt die Industrie zu kontrollieren, setzen sie sich für ihre Interessen ein.
 Then, Lorch (April 2008): Kontrolle oder Kollaboration?

Hunger und Gentechnik

(c)

Die Experten sind sich einig. Gegen den Hunger in der Welt hilft keine Gentechnik! Lesen Sie hier, was es mit der Nahrungsmittelknappheit tatsächlich auf sich hat.  Dossier Infodienst

Nachrichten
Gerd das Gen auf facebook Infodienst Gentechnik auf twitter