07.04.2009 | permalink
Der Protest gegen Gentechnik in Polen bekommt immer mehr Unterstützung. Nun hat sich sogar eine deutsche Biobäuerin dem Hungerstreik mehrerer polnischen Aktivistinnen angeschlossen. In Polen wurden 2008 bereits ca. 3000 ha Gentechnik-Mais angebaut, obwohl er dort verboten ist. Mittlerweil acht Bäuerinnen und Bauern kämpfen deshalb um ihre Existenz. Denn der Gentechnik-Mais breitet sich unkontrolliert aus und bedroht die bäuerliche gentechnikfreie Landwirtschaft. Ein Problem, mit dem Biobäuerinnen hierzulande auch zu kämpfen haben, obwohl der Anbau (noch) legal ist. Deshalb hat sich nun Sabine Groeneveld, Bio-Bäuerin und Gentechnik-Kritikerin aus Südniedersachsen dem Protest angeschlossen und demonstriert damit ihre Solidarität mit dem Kampf gegen Gentechnik.
Newsletter bestellen
● Gentech-Kartoffel:
BASF zieht sich zurück
● Bt-Mais und Bienen:
EuGH-Urteil: Großer Erfolg für Imker-Bündnis
● Patente:
Tomaten-Patent in höchster Instanz

Unsere Flyer zeigt Ihnen die wichtigsten Gründe gegen Gentechnik auf einen Blick: Ideal, um ihn im Bekanntenkreis, in Schulen o.ä. zu verteilen.
Spenden Sie hier!
Bestellen Sie den Flyer hier
Das PDF bekommen Sie hier
Die Guten Gründe online
Alle Informationen auf dieser Seite sind kostenlos. Das heißt aber nicht, dass unsere Arbeit nichts kostet. Unterstützen Sie den Infodienst - damit es auch weiterhin kritische Informationen zum Thema Gentechnik für alle gibt!
Online-Spende hier!
.. dass ein mittelständisches deutsches Unternehmen bis zu mehrere hunderttausend Euro im Jahr einplanen muss, um Gentechnik-Rohstoffe zu vermeiden?

Eine Studie zeigt, an zentralen Stellen in den Gentech-Genehmigungsbehörden sitzen Wissenschaftler, die in Lobbyvereinen eng mit Industrievertretern zusammenarbeiten. Anstatt die Industrie zu kontrollieren, setzen sie sich für ihre Interessen ein.
Then, Lorch (April 2008): Kontrolle oder Kollaboration?
Die Experten sind sich einig. Gegen den Hunger in der Welt hilft keine Gentechnik! Lesen Sie hier, was es mit der Nahrungsmittelknappheit tatsächlich auf sich hat.
Dossier Infodienst