16.07.2004 | permalink
Sie haben sich über Grenzen und Vorbehalte hinweg gesetzt: 78 Landwirte in 23 Orten haben eine große "gentechnikfreie Region" ausgerufen. Sie umfasst 1900 Hektar, davon 1700 als geschlossenes Gebiet, in den Landkreisen Nürnberger Land und Amberg-Sulzbach.
Nürnberger Nachrichten
14.07.2004 | permalink
Der Gebietsausschuss beschäftigte sich unter anderem auch mit dem Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen beschäftigt. Die Mitglieder empfehlen den Landwirten im Odenwald in einem gemeinsamen Beschluss, freiwillig auf den Freiland-Anbau gentechnisch veränderter Kulturpflanzen zu verzichten.
Echo Online
14.07.2004 | permalink
Keine Gen-Technik in der Landwirtschaft: Diese Auflage gilt für Öko-Bauern in der ganzen Republik. Der Biokreis, der Verband für ökologischen Landbau aus Passau, setzt jetzt Zeichen: Alle 600 Bauern des Verbandes werden bald an ihren Feldern gelbe Schilder aufstellen und so zeigen, dass sie auf ihren Feldern garantiert keine gentechnisch veränderten Pflanzen anbauen.Auch der Kreisverband Passau des Bauernverbands empfiehlt seinen rund 6000 landwirtschaftlichen Betrieben, auf den Einsatz von gentechnisch verändertem Saatgut zu verzichten.
Passauer Neue Presse
14.07.2004 | permalink
Ein einzelner Tropfen aus dem Ein-Liter-Tetra-Pak genügt Holger Pilsl. Der Molekularbiologe will den "Soja-Reis-Drink" nicht trinken, sondern testen, ob wirklich keine gentechnisch veränderten Zutaten darin stecken. Auf der Verpackung steht dazu nichts. Aber das Erbmaterial der Soja-Bohne werde weltweit oft verändert, sagt der Leiter der Gen-Kontrolle im Landeslabor Brandenburg (LLB): "In Argentinien werden beispielsweise zu 98 Prozent gentechnisch veränderte Soja-Pflanzen angebaut."
Märkische Allgemeine: Landeslabor prüft das Erbgut von Zutaten in Lebens- und Futtermitteln
14.07.2004 | permalink
Obwohl Bündnis 90/ Die Grünen in Mechernich gerade mal eines von 33 Ratsmandaten haben, setzten sie jetzt im Hauptausschuss einen für ihr Image wichtigen Initiativantrag durch. Die Mehrheit schloss sich ihrem Begehren an, dass Landwirte auf Pachtflächen, die der Stadt Mechernich gehören, keine gentechnisch veränderten Organismen oder daraus hergestellte Produkte (Futter- und Düngemittel etc.) verwenden dürfen.
Kölner Stadt-Anzeiger
14.07.2004 | permalink
In Metzingen hat sich nun eine kleine Gruppe engagierter Bürgerinnen und Bürger aus Metzingen und Umgebung zusammengefunden und den "Arbeitskreis Gentechnikfreies Ermstal" (AGE) gegründet. Dieser Arbeitskreis setzt sich für die Freiheit der Landwirte und Verbraucher ein, sich auch in Zukunft für gentechnikfreie Produkte entscheiden zu können.
Reutlingen General-Anzeiger
13.07.2004 | permalink
Die Möglichkeit einer gentechnischen Bewirtschaftung der Stadtgüter muss so schnell wie möglich unterbunden werden, fordert die Fraktion der Grünen im Abgeordnetenhaus. Deshalb müsse die laufende Ausschreibung unbedingt geändert werden, teilte die wirtschaftspolitische Sprecherin der Partei, Lisa Paus, gestern mit. Entsprechende Anträge seien beim Senat eingereicht worden. Die Betreibergesellschaft BSB verwies darauf, dass der Großteil der Stadtgüter nur als konventioneller Betrieb verkaufbar sei. Bei der Gentechnik sei aber beabsichtigt, den Bietern vorzuschreiben, "dass gentechnischer Anbau nicht stattfindet".
Neues Deutschland
Morgenpost Berlin: Stadtgüter sollen bis Ende 2005 verkauft werden
taz: Grüne säen Zweifel
taz: Stadtgüter sollen gentechnikfrei bleiben
13.07.2004 | permalink
Brandenburgs Agrarminister Wolfgang Birthler (SPD) warnt davor, die Konflikte um die Gentechnik auf dem Rücken der Landwirte auszutragen.Die Anbaubedingungen von gentechnisch veränderten Pflanzen müssten genauso klar sein wie die Ausgleichsansprüche bei einem eingetretenen Schaden, sagte Birthler gestern im Landeslabor Brandenburg (LLB) in Potsdam.Der Gesetzentwurf der Bundesregierung zum Einsatz der Gentechnik schaffe "deutlich bessere Ausgangsbedingungen als bisher". Die Vorlage wurde am vergangenen Freitag vom Bundesrat in den Vermittlungsausschuss überwiesen.
Der Prignitzer online
Yahoo Nachrichten: Birthler stellt Koexistenzbeauftragten vor
13.07.2004 | permalink
Wird Oberberg "Gentechnik freie Zone"? Schriftliches kam bei der gut besuchten Podiumsdiskussion im Kreishaus, der Hausherr geladen hatte, nicht heraus. Auch oberbergs Bauern wollen aber nach Möglichkeit auf den Anbau von gentechnisch behandeltem Getreide (Mais und Raps) zu verzichten. Schwieriger, so Kreislandwirt Willi Büchler, sei es für die Kollegen beim Einsatz von Futter, denn nicht immer sei zu erkennen, ob das eingekaufte Soja, der Haupteiweißspender, gentechnisch behandelt sei.
Kölner Stadt-Anzeiger
11.07.2004 | permalink
Wer in Tirol gentechnisch verändertes Saatgut ausbringen will, muss dies in einer "auflagenstarken Tageszeitung" per Anzeige kundtun. Dieser Mut erfordernde Schritt soll als Herzstück eines Gentechnik-Vorsorgegesetzes beitragen, um die Tiroler Landwirtschaft weitestgehend gentechnikfrei zu erhalten.
derStandard: Zwangsouting für "Gen-Bauern" per Zeitungsinserat
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