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Pestizid Glyphosat Herbizide
Ein US-Sojafeld wird besprüht (Foto: United Soybean Board / creativecommons.org/licenses/by/2.0)

Weitere Baumärkte ohne Glyphosat

23.06.2015

Nach der Einstufung des Herbizidwirkstoffs als „wahrscheinlich krebserregend“ haben weitere Baumärkte angekündigt, Glyphosat aus dem Sortiment zu nehmen. Laut NABU haben auch OBI und Bauhaus schriftlich ein Ende des Glyphosatverkaufs zugesagt.

Der NABU richtet seinen Appell nun an weitere große Ketten wie Hornbach, Hellweg und Hagebau. Diese hätten sich „bislang lediglich dazu verpflichtet, hochkonzentrierte Mittel auszulisten, jedoch werden anwendungsfertige Mischungen weiterhin vertrieben“, heißt es auf der Website. Auch BayWa Bau- & Gartenmärkte und Raiffeisen Waren-Zentrale sind im Visier der Umweltschützer.

Eine Infodienst-Anfrage an OBI blieb bislang unbeantwortet. Schon im Mai hatte ein Marktleiter jedoch dem „Verein für Gentechnikfreie Landkreise Ludwigsburg - Rems-Murr“ mitgeteilt, dass „alle Produkte ab sofort in beiden Ländern [Deutschland und Österreich, Red.] nicht mehr bestellbar“ seien.

Die Internationale Krebsforschungsagentur IARC hatte Glyphosat im März in die zweithöchste Krebs-Gefahrenstufe eingeordnet. Im Juli soll der komplette Bericht, für den hunderte Studien ausgewertet wurden, veröffentlicht werden. [dh]