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Christian Schmidt Abgeordneter
Foto: christian-schmidt.de

„Schmidt muss im Sinne der Bürger handeln“

17.02.2014

Der CSU-Politiker Christian Schmidt ist seit heute Bundeslandwirtschaftsminister, er tritt die Nachfolge seines Parteikollegen Hans-Peter Friedrich an. Der Jurist aus Mittelfranken sitzt seit 1990 im Bundestag, gilt eher als Verteidigungsexperte. Der Dachverband der Bio-Branche fordert vom Amtsneuling ein Anbauverbot für den gentechnisch veränderten Mais 1507.

„Auf Schmidt warten wichtige Aufgaben. Die erste Baustelle hat ihm die Bundeskanzlerin hinterlassen, als sie in Brüssel dafür gesorgt hat, dass der US-Gentech-Mais 1507 zum Anbau zugelassen wird“, erklärte Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW). Sein Vorgänger Friedrich habe bereits ein Verbot für den Anbau in Deutschland angekündigt, der neue Minister müsse das nun umsetzen. „Auch Schmidt muss im Sinne der deutschen Land- und Lebensmittelwirtschaft und der Bürger handeln und sich für ein nationales Anbauverbot für den Merkel-Mais stark machen.“