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Sentencia Argentina
2012: Demonstration gegen Pestizide in Córdoba (Foto: juicioalafumigacion.com.ar)

Protest in Argentinien: Monsanto unterbricht Arbeiten an Maisfabrik

02.10.2013

Wegen einer Protestaktion hat der US-Agrarkonzern Monsanto die Bauarbeiten an einer Anlage zur Maisverarbeitung in der argentinischen Provinz Cordoba unterbrochen. Ein Monsanto-Sprecher äußerte Zweifel, ob der Zeitplan des Baus nun eingehalten werden könne, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Im Frühjahr 2014 soll die Anlage, in die der Konzern nach eigenen Angaben 150 Millionen Dollar investiert, mit der Verarbeitung von Mais beginnen. Dabei dürfte es sich überwiegend um gentechnisch veränderten Mais handeln, der dort die meisten Maisfelder dominiert. Im letzten Jahr war 84 Prozent des argentinischen Maises genmodifiziert, zumindest laut dem gentechnik-freundlichen International Service for the Acquisition of Agri-biotech Applications (ISAAA). Angebaut werden Sorten, die wegen eines eingeführten Bakteriengens Gifte absondern, um Insekten zu töten, sowie herbizidresistente Pflanzen.

Dem Bericht zufolge blockierten Umweltschützer der Gruppe „The Argentine Malvinas Assembly“ die Zufahrt zur Baustelle. Daraufhin stoppte Monsanto die Arbeiten. Hinter dem Zeitplan stehe jetzt ein Fragezeichen, sagte ein Konzernsprecher Reuters. [dh]