Nachricht

!! Unterstützung unserer Arbeit !!

Alle Informationen dieser Seite sind für Sie kostenlos. Zur Finanzierung unserer redaktionellen Arbeit sind wir jedoch auf Spenden angewiesen. Helfen Sie uns dabei, Sie weiterhin mit Gentechnik-Nachrichten zu versorgen.

So können Sie uns unterstützen

Müsli
Leckeres Müsli - mit Gentechnik-Leinsamen?

Weitere Funde von Gentechnik-Leinsaat

14.09.2009

Nachdem letzte Woche bekannt wurde, dass Behörden in Freiburg gentechnisch veränderten Leinsamen in Supermärkten gefunden hatten, berichtet Greenpeace nun auch über Funde in Hamburg. Die Umweltorganisation hat bei Aldi Nord, Edeka, Rewe, Lidl, Rossmann und Schlecker Produkte mit Leinsamen gekauft und sie in einem Speziallabor untersuchen lassen. Das Ergebnis: In sieben Proben wurde gentechnisch veränderter Leinsamen gefunden. Bei den Gentechnik-Funden handelt es sich um eine Backmischung, Müsli, Brötchen sowie ganze und geschrotete Leinsamen. Die Gentechnik-Saat enthält ein Resistenzgen gegen das Antibiotikum Kanamycin. Eine große Gefahr besteht darin, dass sich das Gen auf Bakterien überträgt und dadurch auch beim Menschen die Wirksamkeit des Medikaments beeinträchtigt wird. Der Gentechnik-Lein wurde in Kanada zuletzt 2001 angebaut. "Es ist vollkommen unklar, wie lange unsere Lebensmittel schon verunreinigt sind. Lebensmittelhersteller, -händler und Behörden müssen nun Licht ins Dunkel bringen und offenlegen, welche Produkte seit wann von Verunreinigungen betroffen sind", fordert deshalb Stefanie Hundsdorfer von Greenpeace.