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Brandenburg schützt Naturreservate vor Genmais

27.03.2008

Als erstes Bundesland hat Brandenburg den Mindestabstand zwischen Genmaisfeldern und Naturschutzgebieten geregelt. "Nachdem es uns leider nicht gelungen ist, eine deutschlandweite Verordnung auf den Weg zu bringen, haben wir jetzt einen entsprechenden Erlass des Landes unterschrieben", sagte der Sprecher des Agrarministeriums, Jens-Uwe Schade. "Danach muss der Abstand zwischen Feldern, auf denen gentechnisch veränderter Mais angebaut wird, und Naturschutzgebieten mindestens 800 Meter betragen. Ansonsten können die Behörden einschreiten."