...haben Umwelt-, Wirtschafts-, Verbraucher und Bauernverbände gemeinsam den Informationsdienst Gentechnik ins Leben gerufen.
Auf der Internetseite stellt der Informationsdienst täglich aktuelle Nachrichten zur Agro-Gentechnik bereit und speziell die Meldungen aus den Regionen. Sie finden dort zahlreiche Argumente und Aktionsmöglichkeiten für eine gentechnikfreie Landwirtschaft und Ernährung, aber auch konkrete Informationen zur praktischen Umsetzung einer gentechnikfreien Landwirtschaft, Beiträge, die sich kritisch mit den Pro-Gentechnik-Argumenten auseinandersetzen oder wissenschaftliche Studien zu fachspezifischen Themen.
Der Informationsdienst Gentechnik und seine Träger setzen sich aktiv für Demokratie, Toleranz und die Bekämpfung faschistischer Tendenzen ein. Jede Zusammenarbeit mit rassistischen, nationalistischen oder antisemitischen Organisationen und Verbänden lehnen wir ab. Wir verwahren uns auch gegen eine Verlinkung durch solche Organisationen auf unsere Seiten.

Wenn Sie eine Aktion zum Mitmachen haben, von Terminen wissen, die noch auf der Seite fehlen, oder Pressemitteilungen Ihrer Initiative veröffentlichen möchten, teilen Sie es uns mit. Gerne helfen wir Ihnen auch weiter, wenn Sie Fragen zur Agro-Gentechnik haben oder Veranstaltungen planen.
Redaktion: Simone Knorr, Karin Ehrle-Horst
Telefon: 030 / 28482304
Fax: 030 / 28482309
c/o Zs-L Zukunftsstiftung Landwirtschaft
Marienstrasse 19-20
10117 Berlin
Hier finden Sie uns.
Der Informationsdienst Gentechnik ist ein Gemeinschaftswerk von Verbänden und Organisationen der Landwirtschaft, des Umweltschutzes und der Verbraucherinnen und Verbraucher, die sich aktiv für eine gentechnikfreie Landwirtschaft und Ernährung und für den Schutz der Natur engagieren.
Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. (AbL) hat das "Netzwerk gentechnikfreie Landwirtschaft" gegründet. Das Netzwerk macht sich stark dafür, dass gentechnikfreie Landwirtschaft und der Bezug von gentechnikfreien Futtermittel und Saatgut möglich bleibt. Dafür leistet das Netzwerk Informationsarbeit, macht politische Lobbyarbeit in Berlin und Brüssel und ist mit juristischer Beratung behilflich.
Gemeinsam mit dem Bund Umwelt und Naturschutz in Deutschland (BUND) und dem Institut Arbeit und Wirtschaft (IAW) der Universität Bremen koordiniert die AbL das Projekt "gentechnikfreie Regionen".

Zur Agro-Gentechnik bietet Bioland seinen Kunden Orientierungshilfen in Läden und auf Feldern an: 20.000 Schilder mit der Aufschrift „Wir arbeiten ohne Gentechnik" signalisieren, dass Bioland-Betriebe die Wünsche ihrer Kunden respektieren.
4.500 Bioland-Betriebe bewirtschaften schon jetzt eine doppelt so große Fläche wie Berlin ohne Gentechnik. Vielfach organisieren die Betriebe in Gemeinschaften mit anderen Bauern „gentechnikfreie Regionen".
Qualität statt Quantität heißt der oberste Grundsatz bei Biopark. Es gibt keine Anwendung von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) und GVO Derivaten. Auf Initiative Bioparks wurde die erste gentechnikfreie Region in Deutschland gegründet.
Der ökologische Verband Biopark e.V. wurde 1991 von 16 Betrieben in Mecklenburg-Vorpommern gegründet. Inzwischen gehören unserem Verband 679 Mitglieder in 15 Bundesländern an, die nach der BIOPARK® - Richtlinie arbeiten.
Zentrales Thema des BÖLW ist es, auch in Zukunft eine gentechnikfreie Landwirtschaft und Verarbeitung zu sichern. Die Zulassung gentechnisch veränderter Pflanzen in der EU gefährdet die ökologische Landwirtschaft, die konsequent auf Gentechnik verzichtet.
Der BÖLW setzt sich für gentechnikfreies Saatgut, strenge Anbauregeln und weitgehende Haftungsregelungen ein. Er unterstützt seine Mitglieder juristisch und praktisch in der Auseinandersetzung mit der Gentechnik.
Als größter Umweltverband Deutschlands setzt sich der Bund für Umwelt und Naturschutz e.V. seit vielen Jahren kritisch mit der Agro-Gentechnik auseinander. Aktiv unterstützt er die Einrichtung Gentechnikfreier Regionen, um die gentechnikfreie Landwirtschaft zu sichern. Dafür stellt er Landwirten, Regionen und allen anderen Aktiven auf der Internetseite www.gentechnikfreie-regionen.de umfassende Informationen zur Verfügung.

Der Anbauverband vertritt die Meinung, dass nicht die Organismen der Wirtschaftsweise, sondern die Wirtschaftsweise der Natur angepaßt werden sollte. Eine gentechnikfreie Landwirtschaft ist daher Kernziel der biologischen und biologisch-dynamischen Landwirtschaft nach deren Richtlinien Demeter arbeitet. Zusammen mit Bioland hat Demeter die Kampage "Wir arbeiten ohne Gentechnik" ins Leben gerufen.

Das Gen-ethische Netzwerk e.V. (GeN) wurde 1986 von kritischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Journalisten, Tierärzten, Medizinern, Politikern und anderen an der Gentechnik interessierten Menschen gegründet. Es vermittelt Informationen und Kontakte zum Thema Gentechnologie und Fortpflanzungsmedizin. Der Gen-ethische Informationsdienst (GID) ist die einzige Zeitschrift in Deutschland, die seit über zwanzig Jahren regelmäßig über sämtliche Gebiete der Gen- und Fortpflanzungstechnologie informiert.
Misereor engagiert sich für eine gentechnikfreie Landwirtschaft hier und in Entwicklungsländern und arbeitet dazu mit Partnern aus Asien, Afrika und Lateinamerika. Gentechnikfreies Soja (als Futtermittel) und gentechnikfreies Saatgut sind dabei Schwerpunkte. Misereor macht politische Lobbyarbeit in Berlin und Brüssel und ist im Träger der Kampagne Kein Patent auf Saatgut.

Der NABU verfolgt grundsätzlich das Ziel, die Artenvielfalt, die Vielfalt der Lebensräume und die Erholungsqualität der Landschaft für den Menschen zu erhalten und weiter zu entwickeln. Der kommerzielle, großflächige Anbau von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) gefährdet diese Ziele auf mannigfaltige Weise. Der Naturschutzbund setzt sich für eine umfassende ökologische Sicherheitsforschung zur Gentechnik ein und kämpft für den besonderen Schutz ökologisch sensibler Gebeite.

Naturland mit seinen über 50.000 Bauern weltweit setzt sich auf regionaler, nationaler und internationaler politischer Ebene für eine gentechnikfreie Lebensmittelerzeugung und -produktion ein. Auch die Verbandsrichtlinien schreiben für Naturland Betriebe eine gentechnikfreie Produktion vor. Gemeinsam mit ökologischen und konventionellen Kollegen schufen Naturland Betriebe gentechnikfreie Regionen. Schilder mit der Aufschrift „Wir arbeiten ohne Gentechnik“ verdeutlichen, dass auf jedem Naturland Acker Lebensmittel ohne Agro-Gentechnik wachsen.

Als einer der größten Umweltschutzvereine in Bayern informiert das Umweltinstitut München seit 25 Jahren die Menschen – und das völlig unabhängig von politischer Einflussnahme und wirtschaftlichen Abhängigkeiten. Ein Arbeitsschwerpunkt ist das Engagement für gentechnikfreies Essen. Durch Einwendungen konnten riskante Freisetzungsversuche verhindert werden. Broschüren und Faltblätter bieten Grundlagenwissen über die Gefahren der Gentechnik und die Folgen für Verbraucher und Landwirtschaft.
Bauern und Bäuerinnen vom "Verbund Ökohöfe" arbeiten selbstverständlich ohne Gentechnik, aber sie sind von ihr bedroht. In den Ländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt unterstützt der Verband die Landwirte und Imker/innen bei der Gründung von gentechnikfreien Zonen und bei Auseinandersetzungen mit Gentechnik-Nachbarn.
Verbund Ökohöfe steht für einen Ökolandbau nach dem bäuerlichen Prinzip der Vielfalt und der Mehrung der Bodenfruchtbarkeit, der regionalen Vermarktung und der Sozialverträglichkeit.

Die Zukunftsstiftung Landwirtschaft fördert wegweisende Projekte der ökologisch und sozial nachhaltigen Landbewirtschaftung. Sie engagiert sich außerdem in der öffentlichen Diskussion mit dem Ziel, die biologische Landwirtschaft als Leitbild künftiger Agrarpolitik zu etablieren und fortzuentwickeln. Mit der internationalen Kampagne Save our Seeds setzt sich die Zukunfsstiftung Landwirtschaft besonders zur Reinhaltung des herkömmlichen Saatguts von Gentechnik ein.