Dieser Flyer der Witzenhäuser Agrar-Studierenden, Landwirten und Gärtnern für eine gentechnikfreie Landwirtschaft ist für die Aktionärsversammlung der KWS Saat AG erstellt worden. Es ist die Antwort auf einen Gentechnik-Propaganda-Flyer des Unternehmens. Der Flyer widerlegt präzise die als "Fakten" ausgegebene Begründungen für eine Anwendung der Agro-Gentechnik der KWS Saatgut.
Link zum Flyer, März 2011
Juli 2010 trafen sich die Vertreter der Imker-/ Landesverbände des Deutschen Imkerbundes e. V. zu einer Klausurtagung. Während der Tagung wurde das Positionspapier zur Agro-Gentechnik von 2007 konkretisiert. Der D.I.B. lehnt die Agro-Gentechnik nach aktuellem Erkenntnisstand ab. Die Gründe für die Ablehnung liegen insbesondere in der nicht vorhandenen Rechtssicherheit für Imker und Bienenprodukte.
D.I.B.: Positionspapier zur Agrogentechnik (11.07.2010)
Die Kampagne "Keine Gentechnik auf Kirchenland" der kirchlichen Umweltbeauftragten führte zu zahlreichen Beschlüssen zum Umgang mit der Gentechnik auf kirchlichem Pachtland. Sehen Sie auf folgender Karte, welche Landeskirchen Gentechnik ausschließen.
EKD: Karte vom aktuellen Stand der kirchlichen Beschlüsse in der EKD (September 2010)
EKD: Aktueller Stand im Umgang mit Gentechnik auf kirchlichem Pachtland (September 2010)
Die Amerikanische Akademie für Umweltmedizin (AAEM) setzt sich für ein sofortiges Moratorium von gentechnisch veränderten Nahrungsmitteln ein. In ihrer Presseerklärung schreiben sie, dass Gesundheitsrisiken für Menschen im Bereich der Toxikologie, Allergie und Immunfunktion, der Fortpflanzung und des Stoffwechsels nicht genug erforscht sind und ein Zusammenhang zwischen Gesundheitsschäden und gentechnisch veränderter Nahrung nicht ausgeschlossen werden kann.
Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising lehnt den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen ab. Ihre Position haben sie in einer Stellungnahme zusammengefasst.
● Diözesanrat, November 2008
Wo es keinen Ausstieg gibt, verbietet sich der Einstieg
Nach sorgfältiger Prüfung und Abwägung kommen die Unterzeichner dieser Stellungnahme zu dem Ergebnis, dass es für einen Einsatz der Grünen Gentechnik in ihrem Landkreis mit der kleinteiligen Agrarstruktur und den empfindlichen und wertvollen Naturräumen zu viele offene Fragen und kaum abschätzbare Risiken gibt.
● CSU-Traunstein, April 2008
Rote Karte für Grüne Gentechnik
Aus Sorge über mögliche gesundheitliche Risiken der Gentechnik für Mensch und Tier sowie aufgrund der Gefahr einer Beeinträchtigung der Natur, stehen der Pomologen-Verein und die Unterzeichner diesem Thema kritisch gegenüber.
Pomologen-Verein e. V., 12.02.2008
Offener Brief zur Gentechnik im Apfelanbau an das Julius-Kühn-Institut
Die Kampagne "Keine Gentechnitk auf Kirchenland" führte zu zahlreichen Synodenbeschlüssen zum Umgang mit der Gentechnik auf kirchlichem Pachtland.
● Dr. Gudrun Kordecki, Ev. Kirche von Westfalen, September 2007
Aktueller Stand im Umgang mit Gentechnik auf kirchlichem Pachtland
● Evangelische Kirche in Deutschland, September 2007
Grafik: Aktueller Stand der kirchlichen Beschlüsse in der EKD
Eine gemeinsame „Berliner Erklärung“ zum Umgang mit der Gentechnik in der Landwirtschaft haben über 80 Umwelt- , Natur- und Tierschutzschutz-, Verbraucher- und Bauernorganisationen gemeinsam unterzeichnet.
● Agrarbündnis, Zunkunftsstiftung Landwirtschaft, Juni 2004.
Agrarbündnis und Zukunfsstiftung Landwirtschaft
Die internationale Allianz protestantischer Kirchen und kirchlicher Hilfswerke ACT hat sich zu einem weitgehenden Verzicht auf genmanipuliertes Getreide für die Nahrungsmittelhilfe verpflichtet. Für die Arbeit vor Ort wurden acht Richtlinien verabschiedet. Dazu zählt unter anderem die Verpflichtung für ACT-Mitglieder, keine genetisch veränderten Nahrungsmittel einzukaufen, auch nicht, wenn sie von lokalen Märkten stammen.
Das Netzwerk der gentechnikfreien Regionen Europas fordert die dauerhafte Sicherung einer Landwirtschaft ohne gentechnisch veränderte
Organismen, den Schutz der biologischen Vielfalt und einen verantwortungsbewußten Umgang mit der Gentechnik.
● Europäisches Netzwerk der gentechnikfreien Regionen, Nov. 2005.
Erklärung von Rennes
Anläßlich der Debatte um die Kommerzialisierung transgener Nutzpflanzen spricht sich die VDW für eine am Vorsorgeprinzip orientierte Wissenschaft aus - "Wider die einäugige Innovationsperspektive"
● Vereinigung Deutscher Wissenschaftler, Okt. 2005.
Stellungnahme (124 KB)
Ein deutliches Nein zur Gentechnik in der Landwirtschaft formulieren Delegierte der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands in Mainz auf ihrem Fürhjahrsbundesausschuss.
● Katholische Landjugendbewegung Deutschlands, Juli 2004.
Beschlussfassung (26 KB)
Pressemitteilung
Der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen zeigt für die derzeitigen Anwendungsgebiete (Herbizidresistenz, Insektenresistenz) weder für die Landwirtschaft in Baden-Württemberg noch für die Verbraucher/-innen einen erkennbaren Nutzen.
● Landfrauenverband, März 2003
Forderungen zur Agro-Gentechnik
Die Berliner Erklärung anlässlich der gemeinsamen Tagung "Gentechnikfreie Regionen und 'Koexistenz'" verabschiedet und von über 80 Organisationen mitunterzeichnet.
● Agrarbündnis, Zukunftsstiftung Landwirtschaft, Juni 2004.
Berliner Erklärung (180 KB)
Pressemitteilung (115 KB)
Der Diözesanrat beschließt mehrheitlich eine Selbstverpflichtungserklärung der katholischen Kirche und Ihrer dazugehörigen Organisationen und Verbände gegen den Einsatz von grüner Gentechnik.
● Vollversammlung des Diözesanrates der Katholiken, Okt. 2004.
Stellungnahme
Erklärung des Sachausschusses Ökologie (Juli 2004)
Grüne Gentechnik taugt nicht zur Hungerbekämpfung. Brot für die Welt setzt auf standortgerechten Landbau.
● Brot für die Welt, Apr. 2004.
Positionspapier (114 KB)
Pressemitteilung (114 KB)
Ungelöste Fragen - Uneingelöste Versprechen. 10 Argumente gegen die Nutzung von gentechnisch veränderten Pflanzen in Landwirtschaft und Ernährung. Ein gemeinsames Positionspapier der Arbeitsgemeinschaft der Umwelt- und Landesbeauftragten der evangelischen und katholischen Kirchen in Deutschland.
● Umwelt- und Landbeauftragte der evangelischen und katholischen Kirchen in Deutschland, Okt. 2003.
Positionspapier (88 KB)
Die Aufhebung des europäischen Moratoriums zu Anbau und Neuzulassung gentechnisch veränderter Organismen, die vor der Regelung der Bedingungen zur Absicherung und Erhaltung gentechnikfreien Anbaus erfolgt, erfüllt die unterzeichnenden umweltmedizinischen Verbände mit großer Sorge.
● Umweltmedizinische Verbände, Aug. 2003.
Petition (80 KB)
Deutsche Berufsimker sehen sich durch die Zulassung der Agro-Gentechnik in der EU massiv in ihrer Existenz bedroht.
● Dez. 2003.
Positionspapier zur Agro-Gentechnik
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● Gentech-Kartoffel:
BASF zieht sich zurück
● Bt-Mais und Bienen:
EuGH-Urteil: Großer Erfolg für Imker-Bündnis
● Patente:
Tomaten-Patent in höchster Instanz

Unsere Flyer zeigt Ihnen die wichtigsten Gründe gegen Gentechnik auf einen Blick: Ideal, um ihn im Bekanntenkreis, in Schulen o.ä. zu verteilen.
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