Jochen Koester von Trace Consult stellte auf der BioFach Messe im Februar 2010 die aktuelle Marktlage hinsichtlich gentechnikfreier Futtermittel dar. Die verfügbaren Mengen hängen stark von der Nachfrage ab. Denn die gentechnikfreie Ernte muss durch Warentrennungssysteme rein gehalten werden.
Trace Consult: Präsentation der globalen Entwicklung von Non-GMO-Soja
Das Zertifizierungsunternehmen Cert ID stellt seine jährlichen Zahlen für Non-GMO-zertifiziertes Soja zur Verfügung. Sie zeigen, dass über ein Sechstel der Soja des weltweit zweitgrößten Soja-Produzenten Brasilien gentechnikfrei zur Verfügung steht. Für Hersteller und Erzeuger von Produkten, die "Ohne Gentechnik" ausgezeichnet sind, bietet die Zahlen und Zertifizierung von Cert ID eine Sicherheit, dass auch in Zukunft die Versorgung mit gentechnikfreien Futtermitteln sichergestellt ist.
TraceConsult: Ein Jahrzehnt Non-GMO-Zertifizierung ermöglicht heute "Ohne Gentechnik"
Cert ID certified Non-GMO Soy meal and other soy products: Volumes available from South America (August 2009)
Was Praktiker schon lange wissen, ist auch wissenschaftlich nachgewiesen. Die Kosten der Futtermittel richten sich nicht nach dem Preis je 100 kg, sondern nach dem, was man aus dem Futter an Leistung herausholt. Die ehrlichen Mehrkosten für GVO-frei sind effektiv so gering, dass dies die bessere Nährstoffverwertung mehr als ausgleicht. Dass nebenbei auch noch die Tiergesundheit steigt und damit weniger Medikamente nötig sind, bestätigen die Praktiker täglich.
● Dr. Peter Hamel, Mai 2008
Die Verwertbarkeit von gentechnisch verändertem Soja im Vergleich zu Natursoja
Josef Feilmeiers regelmäßiger Bericht über die aktuelle Marktsituation von gentechnikfreier Soja deckt die Machenschaften der Futtermittelindusrtie auf und gibt Tipps für Landwirte.
● Josef Feilmeier, April 2008
Gentechnikfreies Sojaschrot in Mitteleuropa - Marktsituation ab April 2008
80% aller weltweit gentechnisch veränderten Pflanzen werden als Futtermittel verwendet. An erster Stelle steht hier Soja. In dieser Broschüre erfahren Sie mehr über den Soja-Anbau in den USA und Brasilien sowie über die Möglichkeiten einer gentechnikfeien Fütterung. Sie richtet sich an Verbraucherinnen und Verbraucher sowie an Landwirtinnen und Landwirte.
● Regionale Landwirtschaft Münsterland e.V., November 2007
Soja, Mais und Co. - Futtermittel ohne Gentechnik

Die Fütterung aller Nutztiere kann jederzeit, auch mit Soja, ohne Mehrkosten auf gentechnikfrei umgestellt werden. Alle notwendigen Futtermittel am heimischen Markt sind noch gentechnikfrei. GVOfreien
Soja gibt es auf künftig weltweit in großen Massen.
● Josef Feilmeier, Futtermittelhersteller, Juni 2006.
Gentechnikfreie Fütterung ist noch jederzeit möglich! (76 KB)
Tierernährung billig oder günstig? (36 KB)
Wollen Bauern von ihren Genossenschaften gentechnikfreie Futtermittel beziehen, werden sie meist abgewiesen. Das bestehende Angebot wird verschwiegen, Bauern und Öffentlichkeit erhalten falsche Informationen. Dabei gibt es einen Markt für gentechnikfreie Produkte.
● Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, Sep. 2005.
Raiffeisen und gentechnikfreie Futtermittel (131 KB)
Pressemeldung: Landwirte fordern gentechnikfreie Futtermittel (245 KB)
Die vorliegende Stellungnahme befasst sich mit den Auswirkungen der gentechnikfreien Fütterung der Milchkühe in Deutschland auf den Einzelbetrieb.
● Dr. Christian Krutzinna, Universität Kassel, Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften. Nov. 2004.
Möglichkeiten der gentechnikfreien Fütterung (172 KB)
Futtermittel mit Gentechnik-Anteil müssen seit April 2004 gekennzeichnet werden. Die Firma Bunge kennzeichnet sogar gentechnikfreies Soja und zieht damit den Ärger von Bäuerinnen und Bauern auf sich.
● Mute Schimpf, Gen-ethischer Informationsdienst (GID) 165, Aug./Sep 2004.
Irreführende Kennzeichnung
● Telepolis, Juni 2004.
Künstliche Verknappung gentech-freier Futtermittel?
Die Studienautoren stellen fest, dass in der Milchproduktion und bei der Rindermast eine Umstellung auf gentechnikfreie Futtermittel ohne größere Probleme möglich ist. Problematischer, aber dennoch machbar, ist es laut Studie bei der Schweine- und Geflügelhaltung.
● Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit, AGES, Nov. 2005.
Machbarkeitsstudie zur Auslobung gentechnikfrei
Der Futtermittelreport von Foodwatch kritisiert die Kennzeichnungslücke bei tierischen Podukten, die unter Verwendung von getechnisch veränderten Futtermittel hergestellt werden. Diese fehlende Kennzeichnung fördert den Anbau von Gentech-Pflanzen weltweit und liefert die gentechnikfreie Landwirtschaft der Futtermittelindustrie aus, für die es billiger ist, ihre Ware als "gentechnisch verändert" zu deklarieren.
● Foodwatch, April 2005.
Billige Futtermittel, die uns teuer zu stehen kommen (538 KB)
Im Rahmen eines Seminars an der Universität Kassel zum Thema Grüne Gentechnik entstand eine Reihe an Seminararbeiten, die die Situation der gentenikfreien Futtermittel in Deutschland analysieren.
● Fachgebiet Ökologischer Land- und Pflanzenbau, Universität Kassel. Jan./Feb. 2005.
Situation GVO-freier Futtermittel in Deutschland (Teil I)
Situation GVO-freier Futtermittel in Deutschland (Teil II)
Monsantos Roundup Ready in Argentinien und Brasilien
Versorgung der EU mit Futtermitteln
Wenig Unterstützung erfahren Bauern, die weiterhin gentechnikfrei wirtschaften wollen, von den Spitzen des Handels und des Bauernverbandes. Bauernverband, Landhandel und Bund für Lebensmittelrecht (BLL) argumentieren gemeinsam gegen jeden Versuch, gentechnikfreie Futtermittel bundesweit anzubieten.
● Netzwerk gentechnikfreie Landwirtschaft.
Netzwerk gentechnikfreie Landwirtschaft
Aktuelle Studien, Informationen und Analysen zu Gentechnik in Tierfutter für Landwirte und für Verbraucher hat Greenpeace Deutschland als auch Greenpeace Österreich zusammengestellt.
Greenpeace Österreich
Greenpeace Deutschland
Hintergründe, Positionen und Aktionen für Landwirte zu Futtermitteln und Gentechnik: Diese und weitere Informationen bietet das Netzwerk gentechnikfreie Landwirtschaft.
Vorträge und Infopapiere von Josef Feilmeier, Futtermittelhersteller.
Auf den Seiten des Informationsportals ökolandbau.de gibt es Texte, Links und Dokumente zu den Hintergründen, Maßnahmen und Risiken und zum rechtlichen Rahmen beim Umgang mit der Gentechnik.
● Zahlen und Statistiken:
Was wächst wo?
● Amflora:
Zugelassen aber nicht gefragt

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Futtermittel ohne Gentechnik sind möglich - wie, das erklärt dieser Flyer für Landwirte, Verbraucher und Presse
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