Aktionen gegen Gentechnik

Email-Aktion: Kennzeichnung von Gentechnik bei Fleisch, Milch, Eiern

In der EU gibt es kaum gentechnisch veränderte Zutaten in Lebensmitteln. Weil diese gekennzeichnet werden müssen, können die Verbraucher sie im Regal stehen lassen - für die Hersteller ein Verlustgeschäft. Anders sieht das aber bei tierischen Produkten wie Fleisch, Milch, Eiern und Käse aus. Das Futter, das die Tiere bekommen, stammt sehr häufig von Gentechnik-Pflanzen wie Soja und Mais, die in Nord- und Südamerika angebaut werden. Für die Verbraucher ist das anhand der Verpackung nicht erkenntlich. Foodwatch fordert, diese Transparenz-Lücke gesetzlich zu schließen.

 zur Foodwatch-Aktion

Kleinbauern unterstützen statt Agrar-Industrie

Fordern Sie das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung auf, sich für eine Förderung einer kleinbäuerlichen, lokalen Landwirtschaft einzusetzen, nicht für großindustrielle Futtermittelproduktion in Monokulturen. Die Stärkung von Kleinbauern sichert die Ernährungsouveränität weitaus besser und wird daher von zahlreichen Experten empfohlen, unter anderem im Weltagrarbericht. Dessen Ratschläge müssen nun politisch angegangen werden.

 zur Aktion der Agrar-Koordination

Briefaktion: Gentechnik-Auberginen in Bangladesch

Foto: Horst Frank / CC BY-SA 3.0
Foto: Horst Frank / CC BY-SA 3.0

Umwelt- und Verbraucherschutzorganisationen aus Bangladesch wehren sich gegen die geplante Marktzulassung von gentechnisch veränderten Auberginen. Sie können sie mit einem Brief/Email an die Regierung des Landes unterstützen. Die Adressen finden Sie in der Briefvorlage.
 Briefvorlage (englisch)
 Deutsche Übersetzung des Briefs

Briefaktion: Gentech-Mais in Mexiko stoppen!

Die biologische Vielfalt ist in Mexiko, dem Ursprungsland des Mais, durch den Einsatz von Agrogentechnik bedroht. Trotz des Widerstands indigener und bäuerlicher Organisationen, Wissenschaftler und Konsumenten könnte die Regierung den kommerziellen Anbau von Gentechnik auf über 2 Mio Hektar erlauben.
Die Aktion GEN-Klage ruft daher auf, einen Protestbrief bzw. eine Email Mexikos Präsidenten zu schicken. +++ APRIL 2013: NEUE BRIEFVORLAGEN, AKTION GEHT WEITER! +++
 Briefvorlage (spanisch)
 Deutsche Übersetzung des Briefs
 Adressliste

Saatgut: Bunte Vielfalt statt genormte Einfalt

In der EU soll es strengere Saatgut-Regeln geben, die das Inverkehrbringen von nicht zugelassenen Sorten erschweren würde. Für kleine Züchter und Landwirte wäre das problematisch, während vor allem das Einheitssaatgut der Agrar-Industrie profitieren würde. Unterzeichnen Sie die Petition, automatisch wird noch ein Brief an die Kommission und Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner gesandt.

 zur Online-Petition für vielfältiges Saatgut

Baden-Württemberg: Keine Gentechnik auf Acker und Teller!

Baden-Württemberg hat unter der grün-roten Landesregierung einige Schritte in die richtige Richtung getan und ist z.B. Mitglied im Bündnis gentechnikfreier Regionen geworden. Es gibt jedoch einige juristische Maßnahmen, mit denen das Land künftigem Gentechnik-Anbau vorbeugen könnte. Sie können Landwirtschaftsminister Alexander Bonde auffordern, sich noch stärker für Gentechnikfreiheit zu engagieren:

 BUND-Aufruf unterschreiben
 Hintergrundinformationen

Protestaktion: Stoppt Monsanto-Soja!

Foto: Gustavo Gilabert/Greenpeace
Foto: Gustavo Gilabert/Greenpeace

Rettet den Regenwald e.V. fordert von der Bundesregierung und der EU-Kommission einen Importstopp für gentechnisch verändertes Soja aus Südamerika. Riesige Flächen an Regenwald fallen den Gentechnik-Plantagen zum Opfer, viele Menschen erkranken an den Folgen der massiven Pestizideinsätze. In Europa landet das Gentech-Soja in den Trögen von Rindern, Schweinen und Hühnern - und so letztlich auch auf den Tellern der VerbraucherInnen.

 Den Protestbrief hier unterzeichnen

European Food declaration

Das Ziel der European Food Declaration ist es, eine gemeinsame politische Linie für eine nachhaltige Landwirtschaft zu finden. Verschiedene Organisationen formulieren gemeinsame Ziele für eine europäische Agrarpolitik. Unterstützen auch Sie die Deklaration:
 European Food Declaration

Postkarten-Aktion

Postkarten-Aktion

Machen Sie die Gentechnik zum Thema! Schicken Sie an FreundInnen, Bekannte oder NachbarInnen eine Postkarte vom Infodienst - mit gentechnikfreien Grüßen. Oder verteilen Sie sie in Bioläden, Bildungseinrichtungen oder bei Veranstaltungen! Auch unseren Flyer "Gute Gründe gegen Gentechnik" können Sie bei uns bestellen. (mehr...)

GreenAction

Auf der Greenpeace-Aktions-Plattform können Sie Kampagnen zum Thema Gentechnik starten, sich vernetzen und UnterstützerInnen finden.
 Greenpeace: GreenAction

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Flyer - Gute Gründe gegen Gentechnik

Unsere Flyer zeigt Ihnen die wichtigsten Gründe gegen Gentechnik auf einen Blick: Ideal, um ihn im Bekanntenkreis, in Schulen o.ä. zu verteilen. 

 Spenden Sie hier!
 Bestellen Sie den Flyer hier
 Das PDF bekommen Sie hier
 Die Guten Gründe online

Monsanto - mit Gift und Genen

Die Hintergrund-Doku über den weltgrößten Saatguthersteller Monsanto und seine Kontrolle über Lebensmittel. Sie können den Film und andere Videos zum Thema Gentechnik in unserer  Mediathek finden.

Englisches und spanisches Infoblatt zu Gentechnik

Der NABU hat eine Infobroschüre zum Thema Gentechnik und Biodiversität erstellt. Auf sechs Seiten werden die wichtigsten Fakten präsentiert, die Probleme und Risiken aufgezeigt aber auch Tipps gegeben, was Verbraucher tun können, um sich gegen den Vormarsch der Agrogentechnik zu wehren. Das Faltblatt gibt es auch auf engisch und spanisch:
 NABU: Cultivo transgénicos y biodiversidad (1,21MB)
 NABU: Agricultural Genetic Engineering and Biodiversity (3,06MB)

Pestizid-Schäden melden!

PAN-Germany dokumentiert Schäden, die durch Pestizid-Abdrift verursacht werden. So entsteht eine Datengrundlage für künftige politische Entscheidungen.

 Mehr Infos und Meldebogen

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